„Neue“ Leinwand für den Beamer

Über Kleinanzeigen sind wir sehr günstig an eine gebrauchte aber gut erhaltene Leinwand gekommen. Diese wir nun bei zukünftigen Film-Sessions, Video-Konferenzen oder Treffen eingesetzt. Irgend etwas gibt es ja immer zu zeigen 🙂 .

Das Bild ist zwar etwas kleiner als die Projektion an der Wand, dafür heller und schärfer. Da der Beamer an sich auch schon ziemlich in die Jahre gekommen ist, holen wir mit der Kombi das maximum an Bildqualität raus.

DevLab: Teilnahme am Bürgerbudget 2021

Dieses Jahr hat die Stadt Wuppertal wieder die Kampagne ‚Bürgerbudget‘ gestartet. Bürger der Stadt können in dem Rahmen ihre Ideen für gemeinnützige Vorhaben einreichen. Wir freuen uns mit der Idee einer Maker und Recycling Community dabei sein zu können 🙂

Gamedev 008 – Amirun2

Wer sich den aktuellen Stand des Jump&Run Game AmiRun2 anschauen möchte, der besucht Epyx’s Youtube Channel. Das Video gibt ebenfalls einen tieferen Einblick in die Spiel-Mechanik und die Retro Easter-Eggs welche im Game verbaut sind.

Projektabschluss Gen3 Sheets

Der letzte und dritte Iterationsschritt, die Gen3, ist nun diesmal keine autarke Verbesserung der Schmelzform, sondern ein kostengünstiges, semi-automatisches System zur Herstellung von mehreren Platten parallel. Im Endeffekt lediglich ein Second Hand Küchenofen, der mit mehreren Schmelzformen bestückt wird und selbstständig Ein/Aus-Schalten kann. Trotzdem in Summe, im Vergleich zu kommerziellen Plattenpressen, ein sehr günstiges und einfaches System. Speziell für Makerspaces oder Privatpersonen denen eine niedrige Invest- & Komplexitäts-Schwelle für den Einstieg in den Bereich Kunststoff-Recycling hilft.

Im Detail wurde die Gen2 Edelstahlform durch kostengünstigen verzinkten Stahl ersetzt und mit einem Schnellwechselsystem ergänzt. Der Ofen wird nun über einen Timer gesteuert und kann damit eigenständig den Backprozess durchlaufen. Die Neuerungen machen die Plattenherstellung energieeffizienter und kostengünstiger.

Aufbau 3D Drucker – Ender 5 Plus

Durch den neuen Drucker erhöhen wir unsere Kapazität in dem Bereich, da insbesondere große Ausdrucke relativ lange dauern. Mit 350x350x400mm Druckraum ist er etwas kleiner als der Eigenbau-Drucker aber bei dem heutigen Preis & Qualitätsniveau ist kaufen die günstigere Alternative.

Das Gerät wird mit vormontierten Achsen geliefert, entsprechend einfach und schnell ist der Aufbau. Sogar Werkzeug und ein wenig Filament für den ersten Testdruck sind dabei. Sehr schön ist ebenfalls die Bedienung über das Touch-Display, die automatische homing Routine sowie die automatische Druckbettvermessung. Tja, seit dem Aufbau des ersten RepRap-Mendel vor 6 Jahren hat sich echt was getan.

Abgeschlossen – Aufbau Vereinsstruktur

Die im Oktober letzten Jahres angestoßene Vereinsgründung hat mittlerweile alle Formalitäten durchlaufen. Der Verein ist nun sowohl beim Amtsgericht als auch beim Finanzamt offiziell eingetragen. Damit konnte dann auch gleich ein eigens Konto eröffnet werden, über das zukünftig alle Zahlungen abgewickelt werden.

Dies Vereinfacht die Mitgliederverwaltung und den Kontakt mit anderen Organisationen, macht die Buchführung transparent und ermöglicht die Teilnahme an Förderprogrammen.

Upcycling Injector – Oskar aus der Tonne

Aus früheren Versuchen steht im Workspace seit längerem ein geschweißtes Injector-Gestell. Zeit das Teil in einen funktionsfähiges Gerät zu verwandeln. Das Gute daran, das Vorhaben lässt sich fast vollständig mit bereits vorhandenen Komponenten realisieren. Die einzigen Neuteile sind die Heizschellen. Gestell, Regler, SRR, Isolierung und Kolbenstange sind noch aus alten Projekten vorhanden. Schaltkasten, Zuleitung, Stecker, Klemmen, Litzen und Aderendhülsen sind Sachspenden.

Insgesamt ergibt sich durch die ganzen Upcycling-Teile ein gewisser ‚Mad Max‘ look, das Gerät an sich funktioniert aber gut. In den nächsten Wochen werden Rohr-Isolierung und Leitungsführung noch mit einem Blech abgedeckt, dann können die ersten Abgüsse gemacht werden.

Gen3 System im Aufbau – Work in progress

Derzeit wir an dem letzten Iterationsschritt für die Plattenherstellung gearbeitet. Statt einzelne Platten nacheinander, können wir dann Mehrere parallel herstellen. Dies erhöht erheblich die Ausbringungsmenge und die Energieeffizienz. Zudem bekommt der Ofen ein Holzgestell um ergonomischer Be- und Entladen zu können. Die Steuerung erfolgt mittels Zeitschaltuhr. Dies reduziert dann nochmal die benötigte Arbeits- bzw. Anwesenheitszeit für den Prozess, da der Ofen selbstständig starten und abschalten kann.

Neue Sachspenden

Wir freuen uns wieder über viele schöne Teile aus einer Firmen-Sachspende. Das ganze Equipment war ursprünglich zur Verschrottung vorgesehen und erhält bei uns eine weitere Nutzung in unterschiedlichen Projekten. Insbesondere Automatisierungs- und Drucklufttechnik sowie Antriebe können wir bei den 2021-Projekten super gebrauchen.

An der Stelle noch mal vielen Dank 🙂

Teilnahme an Makerspace Challenge

Nach dem Motto ‚Einfach mal einreichen‘ nehmen wir an der Makerspace Challenge ‚Pimp your Space‘ der Zeitschrift MAKE teil. Eingereicht wurden die selbst gebauten Werkbänke, das geschweißte Untergestell für die Drehbank, Werkzeughalterungen für das Pegboard, ein gedruckter Fräser-Revolver und der Arduino Koffer

Digitale Kunst @ TSA

Unser Musiker Skyrunner hat ein Musikstück als ‚Bud Spencer Tribute‘ gebaut: „Bohnen_mit_Zwiebeln“ 😀

Erwähnens- und Hörenswert ist auch noch das komplette Album Elektronenhirne, welches gerne mal im Lab läuft, während kräftig geschraubt wird

Gen2 Form auf Youtube

In der Werkstatt lagen von vorherigen Projekten noch Industrie ABS Pellets rum. Das perfekte Testmaterial für die zweite Generation der Plattenform. Diesmal wurde der Prozess mit der Videokamera begleitet, so langsam entwickelt sich unsere Videoproduktion.

Wer mag schaut mal rein und lässt ein Kommentar da.

DevLab im Werkstattbericht der MAKE

Die Zeitschrift MAKE veröffentlich in ihrer Rubrik ‚Werkstattberichte‘ regelmäßig Neuigkeiten zu den FabLabs der Republik. In der aktuellen Ausgabe findet das DevLab als nunmehr zweiter Makerspace in Wuppertal Erwähnung. Zudem sind wir damit in der FabLab-Übersichtskarte zu finden. Wir freuen uns über den Artikel und werden zukünftig an der ein oder anderen Projekt-Challenge der Zeitschrift teilnehmen.

https://www.heise.de/news/Werkstattberichte-Neues-aus-den-Fablabs-und-der-Makerszene-5002348.html

Schmelzversuche für die Gen3 Form

Da die Gen2 Form soweit gut funktioniert, nähert sich so langsam mit Gen3 der dritte und letzte Iterationsschritt. Vorher muss jedoch getestet werden, ob man es auch mit verzinktem Blech und starren Kanten schaffen kann, das Material wieder gut zu entfernen.

Dafür wurden eine einfache Blechform gebogen, mit Granulat gefüllt und in den Ofen gestellt. Im Ergebnis ließ sich der kleine Klotz leicht aus der Form heben. Der Substitution des relativen teuren V4A durch günstiges verzinktes Blech steht also nichts mehr im Weg.

Gen2 Form: Versuch mit ABS

An die Testreihen der Gen2 Form knüpfen wir nun mit ABS an. Dafür wurde die Form mit entsprechenden Pellets gefüllt und bei 240Grad eine Stunde gebacken. Die Ergebnisse sind sehr gut. Die Platten haben eine schöne homogene Oberfläche, sind Plan und besitzen gut ausgebildete Ecken. Einzig den Anteil übergelaufenen Materials könnte man noch minimieren, in dem man 100Gramm weniger einfüllt. Neben PE ist damit ABS das zweite Material mit dem sich sehr gut Platten herstellen lassen.

Gen2 Form: Versuch mit PE

Aus den ersten Gen1 Versuchsreihen waren noch zwei Platten aus Polyethylen übrig. Diese boten sich natürlich für Tests mit der neuen Form an, auch wenn das Material bereits hier und da leichte Vorschädigungen durch zu hohe Temperatur hatte. Aufgrund des zu geringen Gewichts der einzelnen Platten wurde eine zerteilt und mit in die Form gelegt. Insgesamt funktionierte das ganz gut, etwas Material ist zwar über gelaufen und an einer Ecke sieht man eine leicht Verfärbung aber da es sich um alte Versuchs-Platten handelte, war das nicht weiter tragisch. An sich funktionierte die Gen2 Form gut, Füllen und Entformen verliefen ohne Probleme.

DevLab goes Youtube – Intro & Outro erstellt

Dieses Jahr werden wir unsere online Video-Präsenz weiter ausbauen und aktuelle Projekte entsprechend mit der Videokamera begleiten. Intro und Outro sind bereits erstellt und auch das Format ist festgelegt. Für den kurzen Überblick gibt es zukünftig das Kurz-Format ‚Devlab-Quicky‘ und ausführlichere Versionen unter ‚DevLab-Uncut‘. Hier schon mal Intro und Qutro, by Epyx 🙂

Gen2 Form: Versuche mit PLA

Die ersten PLA Tests mit der Gen2 Form sind durchgelaufen. Das generelle Handling der Form ist um längen besser als bei der ersten Version und auch die Backzeit ließ sich um 30 Minuten verkürzen. Das Entformen funktioniert ebenfalls gut. Mit der Kombo aus glatter V4A Oberfläche und Silikonspray fällt die Platte fast von alleine raus. Die Schwierigkeiten liegen eher bei der optimalen Füllmenge und dem Material selbst. PLA neigt beim Abkühlen zu Rissbildung, von daher stellen wir bei weiteren Versuchen erst mal andere Materialien in den Vordergrund.

Recycling Community: Aufruf zum Plastik Sammeln

Mit zusätzlich Verarbeitungsmöglichkeiten von Kunststoff-Flakes steigt der Bedarf an Rohmaterial. Daher wurden alle Vereinsmitglieder aufgerufen, im privaten Umfeld möglichst viel Kunststoff zu sammeln. Einzige Restriktion dabei ist, bei den sauberen und Etikettenfreien Teilen muss die Materialbeschriftung vorhanden sein. Die ersten Mengen trudeln bereits ein, wobei wir uns aber noch steigern müssen.

In der Menge an Schraubverschlüssen ausgedrückt: Benötigte man für einfache Spritzgussteile 10 bis 20 Stück sind es für die Platten bereits 250 bis 350 Stück. Wobei für die Platten zukünftig noch die Möglichkeit bestehen wird, fünf Stück parallel in einem Los herstellen zu können. Also Einiges zu sammeln 🙂

Maker Community: Halterung Fernbedienung

Auch mal wieder etwas neues von unserer Maker Community. Diesmal wurde eine Halterung für eine Markisen-Fernbedienung konstruiert und ausgedruckt. Als CAD Software kam wieder Fusion360 zum Einsatz, die STL Datei wurde dann mit CURA weiter verarbeitet.

Wellekupplung fräsen

Um für das Projekt Extruderlinie schon mal Extruder und Motor verbinden zu können, wurden zwei Kupplungsstücke gefräst. Die CAD Konstruktion wie auch das CAM mit Werkzeugweg- und G-Gode-Generierung sind wie immer in Fusion360 erstellt. Die Fräse wird durch die Software Mach3 angesteuert. Hier zeigt sich auch mal wieder das man Alu maximal mit einem Dreischneider bearbeiten und am besten keine Knetlegierung aus dem Baumarkt verwenden sollte.