Drucker und neuer Steharbeitsplatz eingerichtet – by Julia

Unser Tech-Girl Julia hat den neuen 3D-Drucker in Betrieb genommen. Die Software wurde eingerichtet, das Druckbett gelevelt und der Drucker kalibriert um anschließend erste Testdrucke zu machen. Nach letzten Feineinstellungen wurde der Test-Cube mit perfekten Kantenlängen gedruckt. Seit dem ist das Gerät in reger Benutzung 🙂

Im dem Zuge richtete unsere gute Fee ebenfalls eine zusätzliche Workstation in der Nähe der Drucker ein. Der Arbeitsplatz für die Fräse ist nun zwei geteilt. Links eine Workstation mit Drucker Software und rechts der alte Steuer-Rechner für die Fräse.

Steckbretter

Durch einfaches ausfräsen lassen sich aus den Recycling-Platten Steckbretter zur besseren Werkzeug-Organisation herstellen. Die entsprechenden Einsätze für die Werkzeuge fehlen zwar noch aber die Bretter hängen schon mal. Das schwarz-blau gefärbte Brett war früher eine Bauteil-Rolle aus einer Elektronikfertigung und die schwarzen Pellets stammen aus einer Kunststoffspritzerei. Beides ebenfalls wieder ‚Versuchsplatten‘ aber qualitativ ausreichend für die weitere Verarbeitung.

Wandhaken

Die ersten Produkte aus Recycling-Material laufen vom Band. In dem Fall wurden alte defekte Wäschewannen und Körbe zu Flakes geschreddert, in die Ofen-Formen gefüllt und anschließend zu Platten gebacken. Durch ausfräsen können nun verschiedene Geometrien hergestellt werden. Für den Anfang, zum testen, Schlüsselanhänger Wandhaken und Hexagon-Platten. Als Kombo entsteht zum Beispiel aus einer Grundplatte mit aufgeschraubten Wandhaken eine kleine Gaderobe für die Werkstatt.

Beendet: Produkt Challenge

Die Ende März initialisierte Produkt-Challenge ist nun beendet und die verschiedenen Ideen gehen nach und nach in die Produktion. Angefangen wird mit einfachen Geometrien. Da aus den Testserien einige Platten übrig sind steht zudem genug Rohmaterial zur Verfügung.

Sozialbereich umgestellt

Das Lab ist wie immer stetig im Wandel. Diesmal wurde der Sozialbereich umgestellt. Ein Schreibtisch steht nun in Kombination mit dem gespendeten Glastisch. Zukünftig kann man damit mehreren Personen wortwörtlich an eine Tisch holen. Nicht nur bei Projekten ist mehr Platz vorhanden, auch bei Treffen oder Filmabenden stehen mehr Sitzgelegenheiten zur Verfügung. Dies wird durch den Kühlschrank ergänzt, welcher in Greifnähe zur Couch steht. Mal schauen wie lange der Bereich so aufgeräumt bleibt 🙂

Neue Sachspenden

Wir freuen uns mal wieder über schöne Sachspenden. Den ausgedienten Serverschrank werden wir bei Zeiten in ein indoor-Gewächshaus umfunktionieren und der Glastisch hilft bei der Umgestaltung des Sozialbereichs. Zudem haben wir eine vierfach Schraubeinheit erhalten, welche in zukünftige Projekte einfließen wird. Mittlerweile setzen wir in jedem Projekt gespendete oder gebrauchte Teile ein. So verhelfen wir ehemaligem Schrott zu einem neuen Einsatzzweck und reduzieren dabei erheblich die Erstellungskosten.

Zwischenstand Extruderlinie

Der mechanische Aufbau der Extrudereinheit ist fast beendet. Die Motor- und Schneckenadaption selber zu fräsen war zwar etwas anspruchsvoller, hat aber erstaunlich gut funktioniert. Trichter und Isolierung fehlen noch, ansonsten steht das gute Stück soweit. Als nächstes wird die Elektronik angegriffen. Motor und Frequenzumrichter müssen verkabelt und die Temperatur-Regelung für die Schnecke installiert werden. Bei diesem Projekt finden wieder viele Teile aus dem Bestand Verwendung. Die Aluminiumstücke sind aus einer Sachspende, Profile und Bleche Überbleibsel aus alten Projekten. Der Motor und Umrichter günstige Gebrauchtteile.

Neue Schredder Session

So langsam füllen sich die Bestände an Rohmaterial wieder. Derzeit haben wir einen kontinuierlichen Zufluss an Kunststoff-Rollen aus einem Produktionsbetrieb. Zusätzlich kommen dann noch die gesammelten Kunststoffe der Vereinsmitglieder dabei, wie alte Wäschewannen, Schraubverschlüsse, DVD-Hüllen etc. Alle Teile werden von Labels befreit, vor-zerkleinert und dann zu Flakes geschreddert. Diese bilden dann das Ausgangsmaterial für neue Produkte.

How-To bei Precious Plastic veröffentlicht

Wir haben unser erstes How-To auf auf der offiziellen Precious-Plastic Seite veröffentlicht. Mit den selbst-spannenden Ofenformen zeigen wir einen sehr einfachen und kostengünstigen Weg zur Herstellung von Platten aus Recyclingmaterial. Ideal für Einsteiger, die erst mal keinen großen Invest in Maschinen tätigen möchten.

Entwickelt haben wir das System im Rahmen eines Open-Projekt bei uns im Lab. In insgesamt drei Iterationen wurde immer wieder ausprobiert und verbessert.

https://community.preciousplastic.com/how-to/self-compressing-oven-mould-for-making-sheets

Zwischenstand Kunststoff-Sammelaktion

Vereinsintern sammeln wir seit einigen Wochen Schraubverschlüsse. Diese werden dann geschreddert und zu Platten oder Spritzgussteilen weiter verarbeitet. Trotz regen Sammelns bekommen wir jedoch nur einen Bruchteil der benötigten Menge zusammen. Zwar könnten wir auch noch Becher oder Flaschen dazu nehmen, diese müssten aber separat gereinigt werden. Von daher ist unser derzeitiger Ansatz kleinere Kooperationen mit Industrieunternehmen zu schließen, um größere Mengen sortenreines Material zu erhalten. Erste Agreements sind bereits geschlossen und der Zulauf angestoßen, noch ein paar mehr und die Versorgung ist gesichert 🙂

Lab umgeräumt

Nichts ist so stetig wie der Wandel. In dem Sinne wurde die Werkstatt mal wieder umgestellt. Die Werkbänke sind jetzt fast mittig im Raum angeordnet, was bei Montagearbeiten guten Zugriff von allen Seiten und ausreichend Platz gewährt. Die Lagerung erfolgt nun mit einer Kombination aus Metallregalen und durchsichtigen Kunststoff-Boxen. Die Maschinen stehen wie gehabt im hinteren Teil der Räumlichkeiten, allerdings ergänzt durch Ofen-Gestell und Drucker.

Verglichen mit den Aufnahmen vom Einzug vor nicht mal einem Jahr, ist der Unterschied schon recht deutlich.

Injektor Leihgerät wieder verfügbar

Der Tischinjektor ist nach ein paar Monaten wieder in die heimische Werkstatt zurück gekehrt. Sonst besteht bei Leihmaschinen immer das Risiko von Blessuren oder Defekten, doch in unserem Fall kam das Gerät sogar verbessert zurück. Der Handhebel wurde verlängert, verstärkt und mit einer solideren Aufnahme ausgestattet. Damit kann das Gerät nun einen etwas höheren Pressdruck erzeugen. So verleiht man gerne 🙂

Gestartet: Projekt Xtruder-Linie

Um den Filament-Hunger der 3Drucker zu stillen, starten wir nun den Aufbau einer eigenen Extruder-Linie. An sich ein etwas anspruchsvolleres Projekt da, wie der Name schon sagt, das Ganze nicht nur aus einer, sondern aus mehreren verketteten Maschinen besteht. Den Anfang bildet das Herz der Anlage, die Extruder-Einheit. Danach folgen Wasserbad, Messeinheit, Puller, Puffer und Winder. Wie immer werden wir den Bauvortschritt mit regelmäßigen Posts begleiten. Stay Tuned 🙂

Produkt-Challenge Recycling Platten

Im Moment arbeiten wir noch daran den Zulauf von Ausgangsmaterial für unsere Plattenherstellung aus Recyclingmaterial zu steigern, in 2-3 Wochen sollte jedoch Alles soweit eingerichtet sein. Genug Zeit also um sich schon mal um weitere Verarbeitungsmöglichkeiten Gedanken zu machen. Dafür haben wir wieder ein Online-Whiteboard aufgebaut, in welches die verschiedenen Ideen eintragen werden können.

Wer mitmachen möchte, kann bei uns gerne das Passwort anfordern und auch bei der Fertigung im Lab dabei sein.

https://miro.com/app/board/o9J_lNO1tPE=/

„Neue“ Leinwand für den Beamer

Über Kleinanzeigen sind wir sehr günstig an eine gebrauchte aber gut erhaltene Leinwand gekommen. Diese wir nun bei zukünftigen Film-Sessions, Video-Konferenzen oder Treffen eingesetzt. Irgend etwas gibt es ja immer zu zeigen 🙂 .

Das Bild ist zwar etwas kleiner als die Projektion an der Wand, dafür heller und schärfer. Da der Beamer an sich auch schon ziemlich in die Jahre gekommen ist, holen wir mit der Kombi das maximum an Bildqualität raus.

DevLab: Teilnahme am Bürgerbudget 2021

Dieses Jahr hat die Stadt Wuppertal wieder die Kampagne ‚Bürgerbudget‘ gestartet. Bürger der Stadt können in dem Rahmen ihre Ideen für gemeinnützige Vorhaben einreichen. Wir freuen uns mit der Idee einer Maker und Recycling Community dabei sein zu können 🙂

Gamedev 008 – Amirun2

Wer sich den aktuellen Stand des Jump&Run Game AmiRun2 anschauen möchte, der besucht Epyx’s Youtube Channel. Das Video gibt ebenfalls einen tieferen Einblick in die Spiel-Mechanik und die Retro Easter-Eggs welche im Game verbaut sind.

Projektabschluss Gen3 Sheets

Der letzte und dritte Iterationsschritt, die Gen3, ist nun diesmal keine autarke Verbesserung der Schmelzform, sondern ein kostengünstiges, semi-automatisches System zur Herstellung von mehreren Platten parallel. Im Endeffekt lediglich ein Second Hand Küchenofen, der mit mehreren Schmelzformen bestückt wird und selbstständig Ein/Aus-Schalten kann. Trotzdem in Summe, im Vergleich zu kommerziellen Plattenpressen, ein sehr günstiges und einfaches System. Speziell für Makerspaces oder Privatpersonen denen eine niedrige Invest- & Komplexitäts-Schwelle für den Einstieg in den Bereich Kunststoff-Recycling hilft.

Im Detail wurde die Gen2 Edelstahlform durch kostengünstigen verzinkten Stahl ersetzt und mit einem Schnellwechselsystem ergänzt. Der Ofen wird nun über einen Timer gesteuert und kann damit eigenständig den Backprozess durchlaufen. Die Neuerungen machen die Plattenherstellung energieeffizienter und kostengünstiger.

Aufbau 3D Drucker – Ender 5 Plus

Durch den neuen Drucker erhöhen wir unsere Kapazität in dem Bereich, da insbesondere große Ausdrucke relativ lange dauern. Mit 350x350x400mm Druckraum ist er etwas kleiner als der Eigenbau-Drucker aber bei dem heutigen Preis & Qualitätsniveau ist kaufen die günstigere Alternative.

Das Gerät wird mit vormontierten Achsen geliefert, entsprechend einfach und schnell ist der Aufbau. Sogar Werkzeug und ein wenig Filament für den ersten Testdruck sind dabei. Sehr schön ist ebenfalls die Bedienung über das Touch-Display, die automatische homing Routine sowie die automatische Druckbettvermessung. Tja, seit dem Aufbau des ersten RepRap-Mendel vor 6 Jahren hat sich echt was getan.

Abgeschlossen – Aufbau Vereinsstruktur

Die im Oktober letzten Jahres angestoßene Vereinsgründung hat mittlerweile alle Formalitäten durchlaufen. Der Verein ist nun sowohl beim Amtsgericht als auch beim Finanzamt offiziell eingetragen. Damit konnte dann auch gleich ein eigens Konto eröffnet werden, über das zukünftig alle Zahlungen abgewickelt werden.

Dies Vereinfacht die Mitgliederverwaltung und den Kontakt mit anderen Organisationen, macht die Buchführung transparent und ermöglicht die Teilnahme an Förderprogrammen.

Upcycling Injector – Oskar aus der Tonne

Aus früheren Versuchen steht im Workspace seit längerem ein geschweißtes Injector-Gestell. Zeit das Teil in einen funktionsfähiges Gerät zu verwandeln. Das Gute daran, das Vorhaben lässt sich fast vollständig mit bereits vorhandenen Komponenten realisieren. Die einzigen Neuteile sind die Heizschellen. Gestell, Regler, SRR, Isolierung und Kolbenstange sind noch aus alten Projekten vorhanden. Schaltkasten, Zuleitung, Stecker, Klemmen, Litzen und Aderendhülsen sind Sachspenden.

Insgesamt ergibt sich durch die ganzen Upcycling-Teile ein gewisser ‚Mad Max‘ look, das Gerät an sich funktioniert aber gut. In den nächsten Wochen werden Rohr-Isolierung und Leitungsführung noch mit einem Blech abgedeckt, dann können die ersten Abgüsse gemacht werden.

Gen3 System im Aufbau – Work in progress

Derzeit wir an dem letzten Iterationsschritt für die Plattenherstellung gearbeitet. Statt einzelne Platten nacheinander, können wir dann Mehrere parallel herstellen. Dies erhöht erheblich die Ausbringungsmenge und die Energieeffizienz. Zudem bekommt der Ofen ein Holzgestell um ergonomischer Be- und Entladen zu können. Die Steuerung erfolgt mittels Zeitschaltuhr. Dies reduziert dann nochmal die benötigte Arbeits- bzw. Anwesenheitszeit für den Prozess, da der Ofen selbstständig starten und abschalten kann.