Der Design-Prototyp diente vor einigen Monaten als Bewerbungsgrundlage für das Funding Projekt. Nichts desto trotz passt er an dieser Stelle thematisch sehr gut in den Projektablauf, da sich bereits erste Varianten der Hauptkomponenten wie z.B. , Schritt- vs. DC Motor abtesten lassen. Zudem lernt man wie sich die Komponenten als Gesamtsystem verhalten. Der Erkenntnisgewinn wird dann auch gleich in dem morphologischen Kasten fest gehalten und dient der Erstellung einer nächsten, verbesserten Iteration.
Neue digitale Künste aus der Feder von Epyx, garniert mit Symphonien von Core. Dabei decken die kreative Expressionen ein weites Spektrum ab. Die Traindemo wirkt bunt, schon fast psychodelisch, wo hingegen der Amirun Rocksong eher martialisch und düster daher kommt.
Nach der kleinen Sommerpause geht es nun an das Förderband. Routinemäßig, wie immer, Projektplanung über ein Miro Whiteboard, CAD mit Fusion und Reports über Blog und Discord. Da dieses Vorhaben Fremdfinanziert ist kommen noch regelmäßige Update-Meldungen auf der Prescious-Palstic Homepage hinzu. Nach dem Einrichten aller Kanäle geht es erst mal an das Befüllen den Whiteboards. Im Detail also festhalten welche Verpflichtungen aus dem Funding-Vertrag einzuhalten sind, dann die Projektziele und Projektabgrenzung definieren. Danach geht es direkt an eine kleine Marktrecherche um den Stand der Technik abzufragen und erste Impressionen zu gewinnen. Voll aufgeladen mit Ideen wird ein morphologischer Kasten aufgepumpt. Auf der Y Achse tragen wir alle Hauptkomponenten des Vorhabens ein und die X-Achse enthält die jeweils möglichen Realisierungsvarianten. Mit dieser Übersicht clicken wir uns unseren ersten Prototypen zusammen und manifestieren diesen im CAD.
Der erste Einschub für das Wechselsystem wird der Crusher. Also eine Metallgeometrie zur Vorzerkleinerung von sperrigen Kunststoffteilen welche sonst nicht in den Schredder passen würden. Als Gegenlager für die ersten Gehversuche dient eine massive Aluplatte mit geschweißtem Untergestellt. Auf der kann man verschiedene Messer Geometrien gegen Spaltgut antreten lassen um aus den Erfahrungswerten schließlich den finalen Einsatz zu gießen. Gut das zum Rumspielen noch genug Metallmaterial in der Werkstatt liegt. Das Untergestell für den Tisch ist aus alten Rechteckrohren und als Ausgangsmaterial für den Einschub dienten Stahlplatten der ersten Ofenformen.
Nicht das wir unbedingt einen bräuchten aber dieses Mal gab es sogar einen Anlass zum Feiern. Der Vize Präsident aka ‚der zweite große Vorsitzende‘ des Vereins zählt nun 47 Ringe im Querschnitt seiner Knochen. Nach alter Väter Sitte erhielt das Geburtstagskind Gaben, unter Anderem ein T-Shirt mit dem Aufdruck seiner selbst in Top Form aus dem Gründungsjahr 2021. Den geladenen Gästen wurden Grillgut, vergorener Gerstensaft, griechisches Destillat sowie Tabakwaren kredenzt. Der obligatorische Partyscroller, in dem sich die Teilnehmer mit kleinen Text-Passagen verewigten, durfte ebenfalls nicht fehlen. Möge der alte Daimler ewig weiter rennen.
Die zwei neue Kompositionen ‚Inner Earth Secrets‘ sowie ‚Inner Trip‘ erfüllen den Raum mit sphärischen Klängen. Sie sprechen im limbischen System Teile des Belohungszentrums an und rufen eine euphorische Wirkung hervor.
Als redundanter Speicherort werden die digitalen Inhalte unserer kleinen Community zukünftig auf einem eigenen Archiv-Server gesichert. Das System läuft unabhängig von den operativen Servern und schützt somit alle Einsen und Nullen vor einem eventuellen Verlust. Als kleines Gimmick ist ein Teil der Inhalte öffentlich abrufbar. Der Part mit der Teichfolie und den 5Litern Olivenöl benötigt allerdings BN und PW. Über den Ordnerstruktur-Fetisch des zuständigen Admins möge man wohlwollend hinweg sehen.
Es geht an der Umhausung weiter. Da man natürlich sehen möchte was die Maschine so schönes arbeitet, wurden im oberen Bereich zur Verkleidung alte Corona-Schutzscheiben aus einer Firmenspende verwendet. Unterhalb kommen selbst hergestellte Platten aus Recycling-Material zum Einsatz, womit 10kg Kunststoffreste eine neue Anwendung finden. Um an den Arbeitsbereich zu gelangen, ist die Frontscheibe in alten Rolladen Führungen verschiebbar und hält ihre Position aufgrund einer Gewichtskompensation welche aus alten Projektmaterialien realisiert wurde. Man merkt schon, ein richtiges upcycling Projekt, bei dem wieder alles verbaut wird was gerade so in der Werkstatt rumfliegt. An dem Wechselsystem wurde ebenfalls gedoktert. Der Spaltschlitten an sich bleibt erhalten, allerdings wurde der Spaltkeil schön weggeflext. Durch zwei angeschweißte Streben können nun flexibel verschiedene Einsätze eingeschoben werden. in der nächsten Runde geht es so langsam an die Elektronik und den ersten Zerkleinerungs-Einsatz.
Das Recycling Netzwerk Precious Plastic hat einen Fond mit 100k€ ausgestattet um Ideen rund um das Thema Kunststoff-Aufbereitung zu honorieren und zu fördern. Unter Anderem bestand die Möglichkeit eigene Projektideen einzureichen. An der Stelle haben wir kurzer Hand die Entwicklung einer automatischen Materialzuführung für den Schredder eingereicht, da es immer sehr mühselig ist, für 5kg Granulat eine Stunde vor dem Gerät zu stehen und Material einzuwerfen. Zu unserer Freude waren wir dann auch eines der ausgewählten Projekte und können nun in ein schönes neues open-source Entwicklungsvorhaben starten.
Soo, es geht am Holzspalter-Projekt weiter. Als erstes in einem online Whiteboard Ideen gesammelt und die anfänglichen Schlagwörter mit kleinen Skizzen unterfüttert. ……Grosse Kunststoff-Gegenstände zerkleinern (Crusher), Presslinge aus alternativen Werkstoffen wie Kaffeesatz anfertigen (OrganicPress), kleine Platten pressen (SheetPress), Spritzgussteile herstellen (Injection), den Ölkreislauf für zusätzliche Peripheriegeräte anzapfen und natürlich alles möglichst automatisch ablaufen lassen….. Einiges an Themen.
Ideen schön und gut, nur müssen die dann auch praktikabel und mit überschaubarem Aufwand umgesetzt werden können. Ein perfekter Zeitpunkt um die ersten CAD Modelle zu erstellen. Bringt man die unterschiedlichen Ansätze virtuell nebeneinander, bieten sich verschiedene Wechseleinsätze für die Pressaufgaben an. Ein kurzer Blick zum Sicherheitsbeauftragten verrät zudem, Hitze, Quetschstellen, Automatische Abläufe….. besser Alles in ein geschlossenes Gehäuse packen. Damit steht erst mal die die Projekt Roadmap für die nächsten Wochen. CAD Modelle weiter ausdifferenzieren, ausprobieren und beginnen die Umhausung aufzubauen.
Konzept-IdeenErste CAD ModelleBeginn der Gehäusemontage
So Freunde der Nacht. Wir starten ein neues mitmach Open Source Projekt. In vielen schönen Arbeitsstunden werden wir auf Basis eines Holzspalters eine Multipresse für verschiedenste Aufgabenstellungen entstehen lassen. Partizipieren kann man entweder digital über das Einbringen von Ideen und erstellen von CAD Entwürfen oder bewaffnet mit Schraubendreher und Maulschlüssel physisch in der Werkstatt. Zur Kommunikation wird ein Channel auf unserem Discord-Server verwendet und zur Koordination ein MIRO Whiteboard. Postings über den Projekt Fortschritt sind anfangs alle zwei Wochen geplant.
Die Herren und eine Herrin fanden sich in der Kathedrale des Makertums ein, um bei bestem Wetter Grillgut und Kaltgetränke zu verzehren. Während des Party-Operandi tippte jeder fleissig kleine Textpassagen für den eigens von Epyx und Spider programmierten Partyscroller ein, welcher an dem darauf folgenden Tag auf der C64 Demoparty X veröffentlicht wurde. Insgesamt ein sehr gelungener Abend. Lediglich zwei ältere Schlachtkreuzer der Dreadnought Klasse erhielten im Asteroidenfeld der Mischintoxikation direkte Treffer an den Warpgondeln, mit einem Teilausfall der Gyroskop-Stabilisatoren und Subraumkommunikation. Nach einer kleinen Ruhephase wurden alle Schiffssysteme re-atomisiert und die Flotte war wieder komplett. Party hard
Für den Extruder wurden in einem kleinen Brainstorming verschiedenen Tuning Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität definiert. Eine davon war, auszuprobieren, ob eine Siebkaskade positive Einflüsse erzeugt. In der Umsetzung galt es einfach einen Stapel aus 1mm Stahlsieb und Unterlegscheiben in den Düsenkanal einzubringen. Im Ergebnis verbesserte sich die Qualität allerdings nur sehr geringfügig. Wenn man betrachtet, daß sich dadurch zudem die Anfahrzeit verdoppelt, trug dieser Versuch Leider keine Früchte.
Sieb & Unterlegscheiben5er Stapel im DüsenkanalExtrusion
KI erzeugte Symphonien hin oder her. Unser TSA Mitglied Rimmler macht eigene Musik, einfach weil er Laune drauf hat. Der aktuelle Track Soul Wave erinnert etwas an den Sound früher Amiga Spiel wie ‚Another World‘ oder ‚Shadow of the Beast‘.
Der Offene Werkstatt Termin war wieder sehr frivol. Zunächst sind mit alten Kunststoff-Schraubverschlüssen beladene Vereinsmitglieder eingetrudelt. Um das Lager dann auch direkt zu entlasten wurde eine Plattenform mit geschreddertem Material beladen und in unserem Ofen platziert. Danach konnten wir den Grill befeuern und ein paar Flaschen öffnen. Doch die Arbeitspause währte nur kurz, da ein Sprinter voller Helfer und Material für das Startup Econic vor der Werkstatt hielt. Das Team benötigte Unterstützung beim Bau einer großen Kunststoffpresse. Also wurden noch mal ein paar Flaschen mehr geöffnet und direkt begonnen die mitgebrachten Elektrogeräte zu zerlegen um die extrahierten Komponenten in der Werkstatt auf Funktion zu testen. Nach getaner Arbeit gab es für die Neuankömmlinge dann direkt noch eine kleine Werkstattführung und etwas Grillgut.
WhatsApp Nachricht von Epyx : Hey ich hab nen Songtext geschrieben, wie findest du den ? Nach zwei, drei Schleifen hin und her stand das Textgerüst. Normalerweise hätte man nun ne Band mit Sänger und einen Studiotermin organisieren müssen. Heutzutage reicht es, den Songtext in ein KI-Sprachmodel zu laden und die Stilart der Melodie auszuwählen. Den Rest macht der Rechner. In kurzer Zeit lassen sich damit sehr passable Lieder in allerlei Varianten und Spielarten erzeugen. Die Rockversion war zu wild und Irish Folk sowie Elektro swing etwas extravertiert, daher sei dem geneigten Leser die ruhigere Volksversion kredenzt. Zur Auflockerung ist das Ganze mit einer Slideshow aus Location und Partyfotos unterfüttert.
Da sind wir auch schon bei der finalen Version angekommen. Die Elektronik sitzt nun vibrationsgeschützt in einem separaten Gehäuse. In dem Zuge kam direkt ein Ein/Aus-Schalter dabei. Immer den Netzstecker ziehen war dann doch lästig. Der Schrittmotor für den Filamenteinzug bleibt mit dem neuen Treiberbaustein im unteren Temperaturbereich. Bei dem Schneidrohr sind die Hitzeprobleme ebenfalls abgestellt. Hier hat geholfen den inneren Durchmesser sowie die Länge zu erhöhen. Das Gerät ist zwar noch auf dem Prüfstand, hat sich aber in der Zwischenzeit durch die Gesamte Produktionsmenge des Extruders gefressen und damit den Dauerlauftest bestand. Bei der Nächsten Gelegenheit findet der Gerät dann seinen Platz an der Werkbank.
Diesmal hat sich der Coding Großmeister Epyx seinen eigenen RetroKlassiker von 2002 für ein Rework zur Brust genommen. Kim & Marvin 2 wartet mit einem intensiven Gameplay, verschiedenen Waffen und einer Hommage an alte Klassiker wie Space Invaders auf. Wer aus dem Makerspace-Umfeld kommt, erkennt in der anfänglichen Wahl des Game-Charakter das ein oder andere bekannte Konterfei. Insgesamt ein schönes flüssiges Spiel welches man am besten mit mehreren Spielern in entspannter Atmosphäre als Entrée für längere Spielesessions verköstigt. Man huldige dem Ersteller mit einem DOWNLOAD und einem Eintrag in der online HighScore.
So, der Pelletizer geht in die dritte Iteration. Das Gen2-Tischgerät war ganz nett, allerdings etwas unpraktisch wenn man das zerkleinerte Material direkt in einem Behälter auffangen wollte. In der Dritten Runde wurde der Aufbau daher noch weiter eingedampft, so das von der eigentlich Einheit nur noch das Zerkleinerungswerkzeug mit Anschlußstück übrig ist. Montieren lässt sich das Gerät nun ganz einfach an einem Ausleger unserer Werkzeugwand. Komplett ausgegoren ist das Design allerdings noch nicht. Die L298N H-Brücke, welche als Schrittmotor Treiber Verwendung findet muss noch aufgrund leichter Hitzeprobleme gegen einen TB6600 ersetzt werden. Zudem bietet es sich aufgrund von Vibrationen an, die Elektronik in eine separates Gehäuse zu überführen. Tja, und das Metallrohr in dem die Schneide rotiert muss für einen ruhigeren Lauf noch etwas abgedreht werden. Also noch geringfügig Nacharbeit😁 Trust me, I’m Engineer.
Der Frontbereich wurde um zwei Raumtrenner-Regale ergänzt, so daß sich nun ein zur Werkstatt abgegrenzter Bereich mit Sitzgelegenheiten nutzen lässt. Vorher standen die Besucher immer etwas verloren quasi direkt neben den Maschinen mitten im Raum. Nun kann man sich erst mal etwas zu den Exponaten wie geschredderte Flakes, Platten aus Recyclingmaterial oder Frästeile erzählen lassen, sich ein Kaltgetränk schnappen, um dann in den eigentlichen Werkstattbereich vorzudringen. Zudem wurde ein Teil der freien Regalfläche direkt von Vereinsmitgliedern für Retrokonsolen okkupiert, womit wir demnächst kleinere Retro-Gaming Events ausrichten werden.
Die drei Könige aus dem Morgenland folgten dem Stern und brachten schöne Gaben. JBTEX war durch Zufall bei einer Wohnungsauflösung und konnte einen Katalytofen, welcher nun Halle2 befeuert, sowie ein Regal, welches die vorhandenen Raumtrenner perfekt ergänzt, abgreifen . Mütze ersetzte den vorhanden und ziemlich abgerockten Bierschemel durch ein besser erhaltenes Model. Grosch viel ein tief entladener Batteriespeicher in die Hände, welchen wir in Frankensteinmanier zerlegen werden um ihn dann mit den verbliebenen intakten Zellen neu aufzubauen.
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Als gemeinnütziger Verein ist es natürlich schön zu sehen, wenn aus dem anfänglichen ehrenamtlichen Engagement bei einem Studentenprojekt, eine neue StartUp Gründung erwächst. Nach der Herstellung erster Prototypen und dem Belegen des ersten Platzes beim HSD-Ideenwettbewerb arbeitet das vierköpfige Team von Econic nun an weiteren Produkten. Stay Tuned !
So, auch das Zugangssystem für die Maschinen in der Werkstatt erreicht die nächste Iterationsstufe. Das klobige Gehäuse wurde durch ein kompaktes Tischgehäuse mit innen liegendem Kartenleser und Anschlussleitung auf der Rückseite ersetzt. Die vor-verdrahtete Elektronik schiebt man einfach auf Haltestege der Bodenplatte und clipst diese dann in das Gehäuse ein. Damit einfällt das fummelige aufschrauben der Komponenten auf Grid und Gehäuse.