Multipress Endgegner – Level 1

Der letzte grosse Maschinenbau-Endboss in der Werkstatt ist die Multipresse, bzw. ein hydraulischer Holzspalter welcher zu einer Multifunktionspresse umgebaut werden soll. Erste Bestrebungen das Gerät so zu modifizieren das es große Kunststoffteile zerkleinern kann waren schon mal von Erfolg gekrönt. Doch das größte Manko blieb erhalten, so ein Spalter funktioniert ab Werk manuell, man muss also irgend welche Hebel ziehen wenn man Lebenszeichen sehen will. Zeit für eine Semi-automatische Steuerung ! Erst mal alle Hand-Hebel demontieren, zurück bleibt ein Hydraulikventil mit einem kleinen Pin, dessen Position primär verantwortlich für den Bewegungsablauf ist. Die Aufgabe reduziert sich also auf das automatische herein und herausfahren des Pins. Doch leichter gesagt als getan, der Nippel am Busen der Bewegung sitzt relativ fest in seinem Nest, weswegen ein erster Versuch mit einem NEMA23 Motor mangels ausreichendem Drehmoment fehlschlug. Grössere Geschütze in Form eines Getriebemotor mussten her. Doch auch dieser versagte bei dem Versuch Exkalibur aus dem Stein zu ziehen. Zeit für die Dicke Berta, dem Motor wird noch mal eine Getriebestufe nachgeschaltet, für maximales Drehmoment. Siehe da, das Ventil lässt sich ansteuern. Perfekt. Zumindest fast perfekt, kleiner Nachteil bei der Lösung ist die Ansprechzeit, da aufgrund der Gesetzte der Mechanik viele Motorumdrehungen in einem kleinen Hub resultieren. Für unsere Anwendung ist die Lösung jedoch erst mal ausreichend. Zumal das Gebilde komplett aus Restmaterial und Überbleibseln von anderen Projekten gefertigt wurde.