Wellekupplung fräsen

Für das Projekt Extruderlinie müssen Motor und Extruderschnecke verbunden werden. Dafür werden im ersten Schritt zweit Kupplunngsstücke gefräst, um ersten Tests machen zu können. Die CAD Konstruktion wie auch das CAM mit Werkzeugweg- und G-Gode-Generierung sind wie immer in Fusion360 gemacht. Die Fräse wird durch die Software Mach3 angesteuert. Hier zeigt sich auch mal wieder das man Alu maximal mit einem Dreischneider bearbeiten sollte und am besten keine Knetlegierung aus dem Baumarkt verwenden sollte.

Open Project: Recycling Sheets – Gen2 Form

Die erste Schmelzform funktioniert zwar, ist aber aufgrund der Schweißkonstruktion aus Baustahl aufwändig herzustellen und relativ schwer. Zudem ist die Fixierung von Rahmen und Deckel über 12 Schrauben nicht immer ganz so einfach. Der neue Ansatz kommt ganz ohne schweißen aus. Statt Einzelplatten wird nun jeweils für Boden und Deckel eine große Edelstahlplatte verwendet, welche wir letztes Jahr aus einer Haushalts / Werkstattauflösung erhalten haben. Die Rahmenelemente sind aus einfachen Alu-Profilen gesägt und mittels Bohrung an die Platte geschraubt. Auch diese Form ist wieder skalierbar, in dem einfach mehrere Rahmenelemente übereinander angeordnet werden können. Pressdruck wird bei dieser Form ebenfalls durch vorgespannte Federn erzeugt.

Open Project: Recycling Sheets – Versuch 4

So, Alle guten Dinge sind…. 4. Mit dem vorherigen Abwiegen des Materials hat es nun geklappt eine anständige Platte zu produzieren. Die Oberfläche sieht beidseitig gut aus und auch das Entformen verlief problemlos. Wie sich gezeigt hat, muss man schon ordentlich Flakes in die Form kippen um eine komplette Füllung zu erhalten. Da der Prozess an sich nun steht, wird im weiteren Verlauf daran gearbeitet die Form etwas einfacher zu gestalten und ggf. die Backzeit zu reduzieren.

Open Project: Recycling Sheets – Versuch 3

Diesmal beidseitig eingelegte verzinkte Blechen welche zusätzlich mit Silikonöl eingerieben wurden. Die Backzeit auf 1,5 Stunden und die Temperatur auf 200 Grad gesenkt. Zudem ein kleines Indikatorplättchen mit etwas Flakes auf die Form gelegt, um den Schmelzvorgang besser abschätzen zu können. Und siehe da, keine verklebten oder festgebackenen Oberflächen mehr. Die Platte ließ sich schön einfach entformen und kleinere Anhaftungen auf der Oberfläche leicht entfernen. Einziger Wehrmutstropfen war die zu geringe Füllmenge, wodurch die Form nicht ganz ausgefüllt wurde. Aber das lässt sich dann im Versuch 4 durch vorheriges abwiegen des Materials hoffentlich beseitigen…

Open Project: Recycling Sheets – Versuch 2

Etwas geändertes Setting. Gegen das Verkleben in eine Seite der Form ein dünnes verzinktes Blech eingelegt. Zudem die Backzeit auf 2 Stunde verlängert und etwas mehr Material in die Form gefüllt. Die Seite mit dem Blech sah sehr gut aus. Leider ließ sich die andere Seite der Platte kaum von der Form lösen, weil sich das Material festgebacken hatte. Also, noch ein Blech für die 2. Seite besorgen….. und die Backzeit senken…..

Open Project: Recycling Sheets – Versuch 1

Versuch 1: Die Form mit Granulat gefüllt und bei 240 Grad eine Stunde Lang in den Ofen gestellt. Für einen ersten Versuch sah die Unter-Seite gar nicht so schlecht aus, von den Löchern mal abgesehen. Die Oberseite war leider nicht zu gebrauchen. Die Flakes sind nicht gleichmäßig aufgeschmolzen und hafteten stellenweise stark an der Form

Open Project: Recycling-Sheets

Die Form wurde nochmal angepasst und die massiven Verstrebungen entfernt. Das geringere Gewicht ist allerdings mit weniger Stabilität erkauft. Beim Füllen und zusammen Schrauben sieht man in der Mitte eine deutliche Wölbung. Diese verschwindet zwar während des Aufheizens, ist aber trotzdem nicht ideal. Somit war die initiale Idee / Auslegung nicht ganz so schlecht. Nichts desto trotz wird das Nachfolge-Modell wesentlich leichter um die thermische Masse und damit den Backprozess zu reduzieren. Der Trend geht also zur einfachen Form für das Plastifizieren mit anschließendem Press & Abkühlprozess. Stay tuned 🙂

Studentenprojekt: Kubus-Stäbe gefräst

Die Streben für den Design Kubus mit integrierten LED’s wurden gefräst. Die Teile dienen als Rohmaterial und werden im weiteren Verlauf noch weiter bearbeitet, lackiert und mit LEDs versehen. Der Bearbeitungsprozess wurde genutzt um Live auf Twitch zu übertragen und Rückfragen über den Chat zu beantworten.

Open-Project gestartet: Platten aus Recyclingmaterial

Die Verarbeitungsmöglichkeiten im Lab sollen um das Fertigen von Kunststoffplatten aus Recyclingmaterial erweitert werden. Zu Beginn muss die Umsetzung möglichst kostengünstig sein. Daher dient ein normaler Küchenofen zum aufschmelzen und Stahlplatten mit Umrandung zur Formgebung. Um die Ergebnisse bei der Entwicklung der Schmelzform direkt öffentlich zugänglich zu machen, wurde dafür ein Open-Project gestartet. Die Ergebnisse und der Entwicklungsfortschritt können wieder live auf MIRO und Hackaday verfolgt werden. Zudem kann sich jeder online in das Vorhaben einbringen.