Gen2 RFID Zugangssystem

So, auch das Zugangssystem für die Maschinen in der Werkstatt erreicht die nächste Iterationsstufe. Das klobige Gehäuse wurde durch ein kompaktes Tischgehäuse mit innen liegendem Kartenleser und Anschlussleitung auf der Rückseite ersetzt. Die vor-verdrahtete Elektronik schiebt man einfach auf Haltestege der Bodenplatte und clipst diese dann in das Gehäuse ein. Damit einfällt das fummelige aufschrauben der Komponenten auf Grid und Gehäuse.

Open Source Release: Pelletizer Gen2

Die Gen1 Version war ganz nett wenn man nur ein paar Meter Filament zerkleinern musste. Fällt allerdings rollenweise Material an, wird das Vorhaben schon etwas langwierig. Die nächste Iteration erweitert die Schneideinheit, welche vorher in einen Akkuschrauber eingespannt wurde, um einen eigenen Antriebsmotor. Die Zuführung von Hand weicht einem automatischen Einzug mittels Schrittmotor. Jeweils befeuert durch eine eigene Ansteuer-Elektronik. Mit dem Setting lässt sich relativ feines Granulat erzeugen, welches bereits Mundegerecht für den Einsatz im Extruder ist. Gen2 on Github

Open Source release: Xtruder Line Messuhr

Mit der Messuhr lässt sich kontinuierlich die Dicke des extrudierten Filaments ermitteln. Im Entwicklungsstand Gen1 ist sie nun soweit das Licht der Öffentlichkeit erblicken zu können. Das Design ist funktional gehalten, das Gehäuse bzw. die Aufnahme für die Messuhr lässt sich ohne Support als Ganzes im 3D Drucker herstellen. Ansonsten werden noch 6 Kugellager / Schrauben und zwei Rundstangen benötigt. Die beiden optionalen Seiten- Elemente beruhigen den Durchlauf des Filaments.

Open Source Release: Pelletizer

So die Herren, bei der vorherigen Version durchschlug das Filament noch das Gehäuse. Die erste Intention war natürlich, komm mach das Teil komplett aus Alu. Das heißt aber wieder Rohmaterial besorgen, zeichnen, messen, ausrichten, Fräsen in verschiedenen Aufspannungen….. kurzum, viel Aufwand. Attraktiver erschien daher der Lösungsansatz mit einem Stück Präzisionsrohr. Von daher wurde das Gehäuse als 3D Druck beibehalten, modifiziert und ein Stück Rohr eingesetzt in welchem sich der Schneidkopf dreht. In Sachen Aufwand deutlich geringer. Einziger Makel ist, daß der Schaft möglichst gerade und lastfrei eingespannt werden muss, da sonst der Schneidkopf an der Rohrwand reibt. Zur Not kann man sich das Teil aber auch einfach zehn Minuten einschleifen lassen. Da diese Version Gen1 durchaus alltagstauglich ist wurden die Pläne auf unserem GitHub Open Source veröffentlicht.

TSA X-Mas Meeting

Das alljährliche feucht fröhliche Weihnachtstreffen im Wuppertaler Brauhaus. Wie immer, zwischen den Trinkpausen, ein reger Austausch und nerdiger Tech-Talk. Für die Veranstaltung codeten Epyx und Spider Jerusalem eigens einen C64 Partyscroller in welchem sich die Gäste mit Textpassagen verewigen konnten.

Feldtest neues Schredder Sieb

Wie verhält sich das neue Sieb mit dem kleineren Lochdurchmesser im Praxiseinsatz. Gar nicht mal schlecht würde ich sagen. Erster Versuch mit grobem PLA-Granulat welches nach einem Durchgang bereits deutlich an Flake-Grösse verloren hatte, soweit okay. Der zweite Versuch dann mit 3D-Druck Resten aus PLA die sich ebenfalls gut zerkleinern ließen. Die Mengenleistung war dann doch nicht so grottig wie anfangs befürchtet. Für den direkt-Einsatz im Extruder eignen sich die Flakes allerdings immer noch eher eingeschränkt. Zumindest kann man durch heraussieben Material für Testreihen extrahieren. Um richtig steil zu gehen und vorzügliche Feinkost an den Extruder verfüttern zu können, seh‘ ich aber eher noch eine zweite Schredder-Stufe mit anderer Drehzahl und Schneidgeometrie.

Feldtest Pelletizer

Härtetest für den Beißer. Volle Drehzahl und Alles reinsemmeln was geht. Im Ergebnis ist die kleinen Version dann doch am besten. Das 3mm Filament konnte der Kleine ebenfalls besser zerkleinern als sein großer Vorgänger mit anderer Schneidgeometrie. Nur das 3D gedruckte Gehäuse hat es leider zerlegt in dem Schneidreste durch die Außenwand geschlagen sind. Den Grundaufbau kann man aber durchaus beibehalten. Die Nächste Version bekommt ein Metallgehäuse und etwas engere Toleranzen. Dann sollte die Zahnfee vollen Schub geben.

Maschinen_Zugangskontrolle

Um die Berechtigung der Maschinen-Nutzung einfacher zu gestalten, werden nun peu a peu alle relevanten Maschinen mit einer Kontrolleinheit ausgerüstet. Durch anhalten eines RFID-Tags prüft die Einheit die Berechtigung und gibt die Nutzung entsprechend frei. Bei längerer Inaktivität deaktiviert sich die Anlage automatisch. So ist sichergestellt, das nur Personen mit entsprechender Sicherheitsunterweisung Arbeiten ausführen können. Zudem ist es zukünftig via Softwareupdate relativ leicht möglich, Zusatzfunktionen wie Anzeigen von Wartungsintervallen, Nutzungsdauer oder eine Abrechnung der Nutzung zu realisieren. Technisch ist das Ganze wieder mit einem ESP32 Microcontroller und Peripheriegeräten wie RFID-Reader, Schaltrelais, Stromsensor und 1,8″ Display gelöst. Für den ersten, noch etwas klotzigen, Prototypen wurde einfach ein Gehäuse auf das DevLab_Grid geschraubt. Die Gen1-Version sieht dagegen schon etwas eleganter aus. Nach dem letzten Feinschliff wird die erste Einheit in Kürze den Betrieb aufnehmen und parallel dazu als Open_Source Projekt veröffentlicht. Stay tuned.