GameDev: Danger Dennis #2

Endlich haben wir unsere eigene Musik im Spiel! Skyrunner hat sich an die Tasten gesetzt und die ersten Versionen eines Menü-Themes, eines In-Game-Tracks und eines hight-intensity-tune für die letzten 10 Sekunden vor Ablauf der Zeit zusammengestellt. Darüber hinaus gibt es Jingles für den Spielstart, das Erreichen eines neuen Levels, das Spielende und den Verlust eines Lebens. Wir haben eine neue Animation für den Schild hinzugefügt: Wenn er leer ist, blinkt er nur noch, verliert aber auch seine Animation und seinen Farbzyklus. Das ist ein klares visuelles Signal dafür, dass du nicht mehr geschützt bist. Außerdem ertönt, wie erwähnt, 10 Sekunden vor Ablauf der Zeit ein hektischer Warnton, um den Spieler daran zu erinnern, sich zu beeilen. Bevor der Spielecharakter durch die Tür verschwindet , winkt er kurz. Es gibt jetzt insgesamt 7 Level! Das Gimmick mittels Editor von Nutzer erstellte Level einzubauen ist in Planung.

Außerdem wird eine Vorschauversion unseres Spiels, die jeder spielen kann, auf der Cover-CD der nächsten Ausgabe des ZZapp64-Magazins enthalten sein.

Wasserzähler digitalisieren

Im Keller hängt eine schöne runde Meßuhr der Wuppertaler Stadtwerke welche kontinuierlich den Zustrom des flüssigen Nasses in das heimische Leitungssystem taxiert. Wäre es nicht wundervoll den Messwert in das Heimautomatisierungs- Dashboard integrieren zu können ? Diesen Gedankengang hatten auch schon Andere, deshalb muss man in der Sache das Rad auch nicht neu erfinden. Das Zauberwort heisst: AI-on-the-Edge. Bei dem Projekt wurde ein ESP32 mit einer Kamera kombiniert und das Elektronenhirn mit einem sehr kompakten neuronalen Netz programmiert, welches ausreicht um auf dem Kamerabild Zählerstände interpretieren zu können. Einrichten und Bedienen lässt sich das Ganze unter Ausnutzung des ESP eigenen WifiChip welcher nach dem Verbinden mit einem AcessPoint einen Webserver aufspannt und somit einfach über Wlan mittels Web-Browser eine Beutzerseite anzeigt. Riesiger Leistungsumfang wenn man die begrenzten Ressourcen des Platinenrechners bedenkt. Naja, jedefalls benötigt man zu seinem Glück noch einen Adapter um ‚der Gerät‘ über dem Wasserzähler zu platzieren. Auch an der Stelle gibt es vorgefertigte Dateien welche man direkt an den 3D Drucker verfüttern kann. Danach alles montieren, sich anschließend mit einem Bierchen für anderer Leut‘ Arbeit belohnen und den Datenstrom aufs Dashboard leiten. MEGA

RecyclingCafe: Umbau Extruderlinie

Die Extruderlinie wird mobiler. Der Extruder an sich bekommt ein rollbares Untergestell aus übrig gebliebenen Profilen. Das vormals verwendete Blechregal weicht dem Creform des armen Mannes, Holzregalen auf Rollen. Damit lässt sich die Anlage bei Bedarf schnell und variabel aufstellen. Etwas nachteilig ist die Tatsache das man nun erst mal wieder alles neu verdrahten und einstellen muss. Insgesamt aber vorteilhaft für unsere Recycling-Ecke.

Custom Job – Klimaanlage

Ein überraschender Besuch bei Snowman im Outpost „Ice Cave“ von Engine5, der Zuhause ziemlich schwitzte, weil die mobile Klimaanlage mehr Zuwendung brauchte als erwartet. Die Schläuche für Zuluft und Abluft ließen sich nicht ordentlich befestigen, was dazu führte, das man regelmäßig korrigierend eingreifen musste. Das Malheur musste behoben werden ! Dazu filigran die Maße der mobilen Klimaanlage abgenommen und flux ein 15cm Schlauchadapter mit Deckel im CAD entworfen, soll sich während der Wintermonate in den Löchern doch kein Staub ansammeln. Beim zweiten Besuch waren die Teile aus PETG bereits fertig gedruckt. Große Freude kam auf, als Sie im warmen Heim die Schläuche mit Silikon in den Adapter klebten. Die nun effizientere Klimaanlage versah umgehend ihren kühlenden Dienst. Unser Feel good Manager Engine5 dankte dem Konstrukteur Snowman seinen Einsatz mit der Übertragung von 30 Credits.

TSA – BOOM!Party 2025 | C64 Demo | Spliff Rider

Eigentlich von Epyx als kleiner Compo Filler geplant ist das Projekt schnell eskaliert. Snowman klingt sich ein und arbeitet an den Schrift-Sprites, Skyrunner komponiert die Musik und wünscht sich das Thema Reggae, woraufhin thematisch passende Bilder gepixelt und animiert werden. Die restliche Crew steuert Scrolltexte bei. Nach ein paar Tagen hat das Team ein schönes C64 Demo gezaubert. Dehh-mo, seen? Give thanks fi di design, mon.

Grill & Chill – Birthday Edition

Am Wallfahrtsort des Makertums zelebrierten Bastler, Coder und Visionäre in ausgelassener Runde das alljährliche Geburtstagsevent des zweiten großen Vorsitzenden. Auf dem kargen Werkstattgelände erstrahlte der Makerspace als Bastion der Gemeinschaft. LEDs tauchten den Raum in warmes Licht, während Beats aus den alten Lautsprechern die Menge massierten. Die Tafel bog sich unter liebevoll zubereitetem Genuss: Anis Destillat, vergorener Gerstensaft, duftendes, mit Liebe gefertigtes Gebäck sowie cremiges Tiramisu, saftiges Grillgut und eine erlesen Auswahl aus dem Kräutergarten. Zwischen dem wilden Partytrubel fanden die Feierwilligen bei Kultspielen wie Solaris oder Mario-Kart an einer der Retro-Konsolen Entspannung, während Gelächter und Jubel durch den Raum schallten. Möge der alte Daimler ewig weiterlaufen.

Konsolidierung

Die integration der retro Minikonsolen in den 10Vorne Bereich des Makerspace schreitet voran. Im Regal lagen noch drei alte Monitore die sich mit einem Metallwinkel relativ einfach unter dem Fenster befestigen ließen. Dann noch Kabeldurchführungen in den Tisch gebohrt und schon ist das Nest für den C64, Atari Mini und Sega Megadrive bereit. Das Mediengestell ebenfalls leicht modifiziert, die Ablagefläche nach unten versetzt und an Front sowie Rückseite jeweils 1 zusätzlichen Fernseher montiert. Der Amiga 500 und der NES schmiegen sich sanft in ihr neues Gemach. Flankiert wird das Ganze mit einem Boxenpaar inklusive Verstärker. Die Halterungen der Konsolen sind 3D Druck, das Mediengestell aus alten Serverprofilen, die Monitore lagen noch in der Werkstatt rum und Fernseher sowie Hifi Anlage wurden sehr günstig gebraucht geschossen. Also mal wieder ne maximal low cost Lösung. Für die Werkstatt reichts 🙂

Druck dich kühl

Projektfortsetzung zur Vermeidung des Durchgarens im Dachgeschoss. Wir erinnern uns, im ersten Step wurde ein Wanddurchbruch für die warme Abluft des Klimageräts gesetzt. Dies brachte schon mal eine angenehme Raumtemperatur, allerdings mit dem Nebeneffekt einer gewissen Geräuschemission. Warum also nicht gleich ‚der Gerät‘ in die angrenzende Kammer hinter der Wand verfrachten und statt warme Luft raus, nun kalte Luft hereinblasen. Die einzige Hürde bei dem Vorhaben, an der Front des Klimageräts ist kein Schlauchstutzen vorhanden. Also den Meßschieber aus der Schublade gekramt und die Messwerte in ein digitales Model übertragen, mit hilfe dessen sich nach einiger Zeit im 3D Drucker ein Anschlußstück manifestiert. Montiert, Schlauch angeschlossen und schon erfüllt wohltuende kalte Luft den Raum.

AOL dial-up handshake

Na, wer erinnert sich noch an den AOL Handshake bei der Einwahl in den Zentralrechner von Zion mittels Telefonleitung und Modem ? Den Tracker angeschmissen und den Dial-Up mit Drum & Base unterlegt, so lässt sich die inneren musikalische Kreativität zum Ausdruck bringen. Veröffentlicht wurde der Track von Jüngling mickaleus auf der diesjährigen black valley party

Der Amiga 500: Pixelzauberer und Kultklassiker der 80er

Ein Name, der Nostalgikerherzen höherschlagen lässt wie ein SID-Chip in voller Lautstärke! Als Commodore 1987 dieses Wunderwerk der Technik auf die Welt losließ, war es, als hätte jemand die Zukunft in ein cremefarbenes Gehäuse mit Tastatur gepackt. Mit seinen 512 KB RAM (ja, Kilobyte!) und dem mächtigen Motorola 68000-Prozessor war der Amiga 500 der Rockstar der Heimcomputer. Wer braucht schon einen PC, wenn man einen Amiga hat, der Spiele, Demos und Musik in einer Farbenpracht aus 4096 Tönen auf den Bildschirm zaubert?

Der Amiga war mehr als ein Computer – er war ein Lebensgefühl. Samstagnachmittage verbrachte man damit, Floppydisks mit Lemmings oder Turrican zu füttern, während der Diskettenlaufwerk-Sound wie ein Traktor durchs Kinderzimmer tuckerte. Der Joystick wurde zum treuen Begleiter, auch wenn er nach stundenlangem Speedball 2 fast in der Hand zerbröselte. Und wer erinnert sich nicht an die legendäre Workbench? Blau, funktional und mit einem Hauch von „Ich bin ein Profi“-Flair – selbst wenn man nur Paint-ähnliche Kunstwerke in Deluxe Paint malte.

Was den Amiga 500 so besonders machte, war seine Vielseitigkeit. Spiele? Klar, Shadow of the Beast ließ Augen blitzen und Ohren staunen. Musik? Tracker-Software wie ProTracker machte jeden Teenager zum Bedroom-DJ. Und die Demoszene! Oh, diese Demos! Bunte Sinuswellen, rotierende 3D-Würfel und Effekte, die man einem 7-MHz-Rechner nie zugetraut hätte. Der Amiga war der Beweis: Man braucht kein NASA-Budget, um Magie zu schaffen.Heute? Der Amiga 500 ist ein Relikt, das in Vitrinen oder auf Retro-Messen glänzt. Manche basteln noch an ihren Geräten, erweitern sie mit SD-Karten-Adaptern oder HDMI-Ausgängen, als wollten sie sagen: „Alter, ich bin immer noch cool!“ Und das ist er. Der Amiga 500 war nicht nur Technik – er war ein Tor zu einer Ära, in der man mit einer Diskette und einem Traum die Welt erobern konnte. Also, Staub wischen, Diskette einlegen und ab in die 80er! Eine Retro Mini Version der Legende steht im Makerspace für Zeitreisen bereit !

Retro Konsolen

Der zweite große Vorsitzende hegt eine etwas kurios anmutende Leidenschaft. Er sammelt Miniaturausgaben alter Spielekonsolen. Aus Platzgründen lagern davon sogar relativ viele in der Werkstatt. Schön ausgestellt wird von Zeit zu Zeit eine aus der Verpackung genommen, angespielt, um danach wieder fein säuberlich verstaut zu werden. Nun sind wir ja eher ein Makerspace statt eines Museum, daher dauerte es nicht lange bis die Idee aufkeimte die Replikas praktisch nutzbar zu machen, statt nur zu bestaunen. Wie wäre es, die Geräte direkt einsatzbereit vor einem Bildsichtgerät anspielen zu können ? Dies, hätte einen Hauch von Spielhallen-Flair, wäre aber trotzdem irgendwie knorke. Daher, liebe Gemeinde, wurde der erste Schritt begangen und mit der Anfertigung von Tisch-Stationen begonnen……

Neue Sachspenden

Die Werkstatt erblüht erneut als Zufluchtsort für Gebrauchtartikel, welche in ihrer zweiten Lebenshälfte neue Bestimmung finden. Eine milde Gabe erreichte uns in Form von großen Regalen aus einer Haushaltsauflösung, welche zukünftig als praktische Raumtrenner dienen. Zudem fand ein ausgedientes aber neuwertiges Grillbesteck den Weg in die heiligen Hallen, perfekt für unsere Grillleidenschaft. Die Möglichkeit zur Erzeugung von Schalldruck verbessert sich zukünftig durch Standlautsprecher und einen Verstärker. Sehr schön, besten Dank an die edlen Spender.

Schallplatten Produktion DJ N-4ceR & TSA Friends

Durch Hitze geformte Vinylrohlinge erhalten unter Pressdruck ihr Prägemuster des Master-Stempel. In den Rillen, codiert durch mikroskopische Erhebungen und Täler, ein musikalisches Kunstwerk, feinstes kreatives Liedgut. Eine zarte Nadel liste die Spuren aus, verwandelt sie in Klang und berührt die Seele der Hörer.

6040 Fräse – neue Wasserpumpe

Der nächste 6040 Umbau, diesmal zieht Don nach und tauscht die laute Membranpumpe gegen eine kleine Tauchpumpe. Allerdings verträgt der neue Wasserschöpfer nur 12V DC statt volle Netzspannung. Daher war der erste Ansatz sich einfach an die entsprechenden Ausgänge der Steuerung anzuzecken, doch der onBoard DCDC Wandler streckte im Dauerbetrieb die Gliedmaßen von sich. Zum Glück lag noch ein kleines 12V Netzteil in der Ecke welches perfekt in den Bauraum der Steuerung passte. Zwei drei Käbelchen umgeklemmt und schon gings los. Die nächste Hürde war dann noch der Durchmesser des Pumpenanschluss zu dem der Wasserschläuche. An der Stelle schaffte eine kleiner Adapter aus dem Drucker Abhilfe. Ansonsten kam bei diesem Umbau auch wieder ein Kanister als Vorratsbehälter zum Einsatz, allerdings nicht mit schöner Leitungsdurchführung sondern mit einer einfachen Kabelverschraubung. Naja, Hautpsache läuft.

Vaddertach 25

Die Welt war still, nur das Knistern der alten Neonröhre im Makerspace durchbrach die Dunkelheit. Die letzten Bastler saßen zwischen verstaubten 3D-Druckern und rostigen Werkbänken. Draußen heulte der Wind durch die Ruinen der Stadt, in der einst Lachen und Motorengeräusche erklangen. Die Batterien fast leer verbanden zitternde Hände die letzten Zellen mit dem Schaltkreis. Ein Funke, ein Flackern – dann erstrahlte das Licht durch die matte Fensterfront. Ein Leuchtfeuer das Überlebende anlocken soll.

Die Bastler lächelten schwach. Vielleicht würde niemand kommen. Vielleicht waren sie die Letzten. Doch das Licht brannte, ein stummer Ruf in die Nacht. Das Knistern der Röhre wie ein altes Lied, in dieser zerstörten Welt war ein Funke genug.

Und tatsächlich, nach Stunden durchschnitten Scheinwerfer die Finsternis. Feierwillige strömten herbei, kredenzten Brahminfleisch, Radaway und Nuka-Cola als Gastgeschenke. Mit einer neuen Fusionsbatterie erwachten die Maschinen des Makerspace zum Leben. Eifrig wurde an einem flackernden Terminal ein Partyscroller gecoded. Die Musikbox sprang an, alte Klassiker erfüllten den Raum, und die Gemeinschaft schwang im Takt – die Bastion der Hoffnung in der Dunkelheit.

RepairCafe: Lampenschirm

Im Königreich Oberbarmen schleppte der Stallknecht Gernot eine zersplitterte Stehlampe in die Taverne „Zum Silbernen Makerspace“. Beim Staubsaugen hatte sein Hausdrache die Leuchte mit seinem Schweif umgestoßen. Doch Hagen, der Waffenmeister von Burgund, wirkte in seiner Alchemistenwerkstatt ein Wunder: Mit seiner dreidimensionalen Druckmaschine, einem Zaubergerät im Geiste Gutenbergs, formte er aus schimmerndem Polymer einen neuen, filigranen Leuchtschirm. Bald erstrahlte die Taverne wieder in goldenem Glanz, und Oberbarmen pries Hagens Kunst.

Projektabschluss Feeder

Ja wundervoll, alle Verbesserungen sind umgesetzt, womit das Projekt nun endet. Der Knecht aus Gummi und Metall steht als fester Bestandteil in der Recyclingecke und füttert den Schredder kontinuierlich mit Kunststoff-Leckereien. Man muss also nicht mehr Stunden vor dem Schredder verbringen und stupide Teile einwerfen sondern kann sich wichtigeren Themen widmen. Wir erinnern uns, das Projekt war Teil einer Funding Kampagne von Precious Plastic zur Verbesserung von Mikro-Recyclingsystemen, welche uns in dem Rahmen ein Budget für die Verwirklichung des Vorhabens zu Verfügung gestellt haben. Im Vorfeld wurde ein Kosten- und ein Zeitplan veranschlagt, danach musste der Projektfortschritt regelmäßig rückgemeldet werden. Im Ergebnis was das Projekt leicht über Zeitplan aber unter Budget, die Arbeitsstunden wurden komplett ehrenamtlich abgeleistet. Na dann, nach dem Projekt ist vor dem Projekt, auf zum nächsten Vorhaben. Der Detailinteressierte Leser möge über die Qualität des einfach gehaltenen Handyvideos hinweg sehen 🙂

mickaleus – beierse muziek

Musikalisch geht es direkt weiter mit dem nächsten Track, diesmal von Jüngling mickaleus welcher seine Ode an die Freude als inneren künstlerischen Ausdruck in Form von Tracker music auf der diesjährigen Outline Party in der Kategorie Music compo veröffentliche und den 10. Platz erreichte. Hardcore never dies !

3D Print – Flansch

Sommer im Dachgeschoss, bevor man selbst zum Brathähnchen wird muss ein Klimagerät her. Der einzige Haken bei der Sache ist der Abluftschlauch, den man laut Hersteller aus dem Fenster hängen soll. Schöner und professioneller an der Stelle ist natürlich ein Wanddurchbruch mit Leitungsführung zu einem Abluft Dachziegel. Um so besser wenn man sich den nötigen Flansch für den Schlauchanschluss einfach im perfekten Maß ausdrucken kann. Kaffee geschlürft, 30min CAD Zeit , danach 4 Stunden drucken und schon nimmt das Projekt Form an.

Atari 400: Der knuddelige Kasten, der die 80er rockte

Stellt euch vor, es ist 1979. Die Welt trägt Schlaghosen, Disco regiert die Charts, und irgendwo in einem kalifornischen Labor wird ein Gerät geboren, das aussieht, als hätten ein Toaster und eine Schreibmaschine ein Baby bekommen: der Atari 400. Dieser kleine, braun-orangefarbene Klotz war der Underdog der frühen Heimcomputer-Ära der Herzen eroberte – wie ein VW Käfer der Computerwelt. Mit einem MOS 6502 Prozessor (1,79 MHz) und 4 KB RAM war der Atari 400 ein Zwerg nach heutigen Maßstäben. Doch Spiele wie Star Raiders oder Pac-Man brachten Arcade-Magie ins Wohnzimmer. Die Pixel-Grafik wirkte impressionistisch, aber für 80er-Kids pure Hollywood-Magie. Der POKEY-Chip lieferte Sounds zwischen Sci-Fi-Film und defektem Faxgerät. Die Boulder Dash-Melodie – Ein Ohrwurm, der bis heute nachhallt. Diese Töne waren der Soundtrack einer Generation. Der Atari 400 war erschwinglich und das „Volksmodell“ neben dem Atari 800. Familien kauften ihn für „Bildung“, doch meistens wurde Space Invaders gespielt. Nerds programmierten in BASIC, Eltern staunten über bunte Pixel am Fernseher. Er war nicht perfekt, aber ein Wegbereiter der Technik in Haushalte brachte – ein Symbol für die aufregenden Anfänge der Computer-Ära. Diese gute Stück darf in unserer Makerspace Retro-Konsolen Sammlung natürlich nicht fehlen und steht für eine Zeitreise in die 80er bereit.

12″ Vinyl Record DJ N4cer, TSA-Friends & Chris Hülsbeck

Der Chef de la cuisine musicale DJ-n4cer kredenzt das feinste melodische Filet Mignon des Jahres. Diesmal nicht nur mit einem eigenen Track, sondern einem kompletten Album ! Neben Stücken befreundeter TSA-Musiker wie Core, rimmla(e)r und Skyrunner ist ebenfalls ein Song von Retro-Legende Chris Hülsbeck enthalten. Um das Schmankerl perfekt zu machen, steuerte rimmla(e)r neben dem erwähnten Track zusätzlich das Cover-Design bei. Kultstatus erreicht das Werk jetzt schon durch eine eigene Auflage als 12″ Vinyl-Schallplatte.

Wer ebenfalls ein Stück der begrenzten Edition sein Eigen nennen möchte, möge den Pre-Order Breich besuchen.

C64GFX.com CharSet Logo Compo 2025

Time to push those pixels like it’s 1989! Unter dem Motto veranstaltet die Plattform C64GFC.com einen kleinen C64 Logowettbewerb. Epyx ist für die Gruppe wieder gesichert kreativextrem mit einem ‚TSA Gaming Logo‚ in der Kategorie C64 Graphics sowie einem ‚TSA Adventure Logo‚ in der Kategorie mixed dabei.

Wobei es sich bei den Logos nicht um einfache Bilddateien handelt wie es der ein oder andere vielleicht von Zeichenprogrammen kennt. Der Graphikchip des C64 beherrscht nur 256 Zeichen welche sich in zwei Zeichensätze aufteilen aus denen wiederum das Logo zusammen gesetzt wurde.

In der Praxis clickt man also keinen Pinsel und ne Farbe an um ein Bild zu erstellen sondern muss die einzelnen Zeichen des Zeichensatzes ändern und diese dann als Logo zusammen setzen. Die Dimension des kreativen Schöpfens erweitert sich also um das nerdige programmieren auf einem Uraltrechner. Sehr geil. Wer mag ist eingeladen zu voten auf C64GFX.com.

v3 – modul3 – Elektronik

Gestell steht, Band steht, fehlt noch die Elektronik. Der vormals kleine Schaltschrank weicht einem grösseren Modell, welches auf drei Hutschienen den Relais und Anschlussklemmen ausreichend Platz bietet. Für Mikrocontroller, Level-Shifter, Snubber, Stromsensor und Motortreiber wurden eigens Halterungen entworfen und über 3D-Druck manifestiert. Besonders fancy ist dabei die Kralle der Motortreiber mit eingebautem Lüfter. Bei dem Motherboard der MCU stößt man auf einen alten Bekannten aus dem Platinen-Fräsprojekt welcher den bequemen Anschluss über Klemmen ermöglicht. Die Verbindung zur externen Peripherie Bandmotor, Lichtschranken und Schredder ist über Stecker gelöst um die Installation zu vereinfachen. Zu guter Letzt sind Display und Hauptschalter in einer gemeinsamen Einheit integriert welche an der Rückseite des Gestell Platz findet. Insgesamt ergibt sich dadurch ein flexibler und modularer Aufbau der Modifikationen, unabhängig von Gestell und Band erlaubt.