Open Source Funding automatic belt feeder

Das Recycling Netzwerk Precious Plastic hat einen Fond mit 100k€ ausgestattet um Ideen rund um das Thema Kunststoff-Aufbereitung zu honorieren und zu fördern. Unter Anderem bestand die Möglichkeit eigene Projektideen einzureichen. An der Stelle haben wir kurzer Hand die Entwicklung einer automatischen Materialzuführung für den Schredder eingereicht, da es immer sehr mühselig ist, für 5kg Granulat eine Stunde vor dem Gerät zu stehen und Material einzuwerfen. Zu unserer Freude waren wir dann auch eines der ausgewählten Projekte und können nun in ein schönes neues open-source Entwicklungsvorhaben starten.

Okapi Projekt – Konzept

Soo, es geht am Holzspalter-Projekt weiter. Als erstes in einem online Whiteboard Ideen gesammelt und die anfänglichen Schlagwörter mit kleinen Skizzen unterfüttert. ……Grosse Kunststoff-Gegenstände zerkleinern (Crusher), Presslinge aus alternativen Werkstoffen wie Kaffeesatz anfertigen (OrganicPress), kleine Platten pressen (SheetPress), Spritzgussteile herstellen (Injection), den Ölkreislauf für zusätzliche Peripheriegeräte anzapfen und natürlich alles möglichst automatisch ablaufen lassen….. Einiges an Themen.

Ideen schön und gut, nur müssen die dann auch praktikabel und mit überschaubarem Aufwand umgesetzt werden können. Ein perfekter Zeitpunkt um die ersten CAD Modelle zu erstellen. Bringt man die unterschiedlichen Ansätze virtuell nebeneinander, bieten sich verschiedene Wechseleinsätze für die Pressaufgaben an. Ein kurzer Blick zum Sicherheitsbeauftragten verrät zudem, Hitze, Quetschstellen, Automatische Abläufe….. besser Alles in ein geschlossenes Gehäuse packen. Damit steht erst mal die die Projekt Roadmap für die nächsten Wochen. CAD Modelle weiter ausdifferenzieren, ausprobieren und beginnen die Umhausung aufzubauen.

Start Okapi-Projekt

So Freunde der Nacht. Wir starten ein neues mitmach Open Source Projekt. In vielen schönen Arbeitsstunden werden wir auf Basis eines Holzspalters eine Multipresse für verschiedenste Aufgabenstellungen entstehen lassen. Partizipieren kann man entweder digital über das Einbringen von Ideen und erstellen von CAD Entwürfen oder bewaffnet mit Schraubendreher und Maulschlüssel physisch in der Werkstatt. Zur Kommunikation wird ein Channel auf unserem Discord-Server verwendet und zur Koordination ein MIRO Whiteboard. Postings über den Projekt Fortschritt sind anfangs alle zwei Wochen geplant.

Der Gerät

Vaddertach 24

Die Herren und eine Herrin fanden sich in der Kathedrale des Makertums ein, um bei bestem Wetter Grillgut und Kaltgetränke zu verzehren. Während des Party-Operandi tippte jeder fleissig kleine Textpassagen für den eigens von Epyx und Spider programmierten Partyscroller ein, welcher an dem darauf folgenden Tag auf der C64 Demoparty X veröffentlicht wurde. Insgesamt ein sehr gelungener Abend. Lediglich zwei ältere Schlachtkreuzer der Dreadnought Klasse erhielten im Asteroidenfeld der Mischintoxikation direkte Treffer an den Warpgondeln, mit einem Teilausfall der Gyroskop-Stabilisatoren und Subraumkommunikation. Nach einer kleinen Ruhephase wurden alle Schiffssysteme re-atomisiert und die Flotte war wieder komplett. Party hard

Xtruder Line – Düsenfilter

Für den Extruder wurden in einem kleinen Brainstorming verschiedenen Tuning Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität definiert. Eine davon war, auszuprobieren, ob eine Siebkaskade positive Einflüsse erzeugt. In der Umsetzung galt es einfach einen Stapel aus 1mm Stahlsieb und Unterlegscheiben in den Düsenkanal einzubringen. Im Ergebnis verbesserte sich die Qualität allerdings nur sehr geringfügig. Wenn man betrachtet, daß sich dadurch zudem die Anfahrzeit verdoppelt, trug dieser Versuch Leider keine Früchte.

TSA Rimmler – Soul Wave

KI erzeugte Symphonien hin oder her. Unser TSA Mitglied Rimmler macht eigene Musik, einfach weil er Laune drauf hat. Der aktuelle Track Soul Wave erinnert etwas an den Sound früher Amiga Spiel wie ‚Another World‘ oder ‚Shadow of the Beast‘.

Review Op3nLab / Recyclingcafe

Der Offene Werkstatt Termin war wieder sehr frivol. Zunächst sind mit alten Kunststoff-Schraubverschlüssen beladene Vereinsmitglieder eingetrudelt. Um das Lager dann auch direkt zu entlasten wurde eine Plattenform mit geschreddertem Material beladen und in unserem Ofen platziert. Danach konnten wir den Grill befeuern und ein paar Flaschen öffnen. Doch die Arbeitspause währte nur kurz, da ein Sprinter voller Helfer und Material für das Startup Econic vor der Werkstatt hielt. Das Team benötigte Unterstützung beim Bau einer großen Kunststoffpresse. Also wurden noch mal ein paar Flaschen mehr geöffnet und direkt begonnen die mitgebrachten Elektrogeräte zu zerlegen um die extrahierten Komponenten in der Werkstatt auf Funktion zu testen. Nach getaner Arbeit gab es für die Neuankömmlinge dann direkt noch eine kleine Werkstattführung und etwas Grillgut.

DevLab Song

WhatsApp Nachricht von Epyx :
Hey ich hab nen Songtext geschrieben, wie findest du den ? Nach zwei, drei Schleifen hin und her stand das Textgerüst. Normalerweise hätte man nun ne Band mit Sänger und einen Studiotermin organisieren müssen. Heutzutage reicht es, den Songtext in ein KI-Sprachmodel zu laden und die Stilart der Melodie auszuwählen. Den Rest macht der Rechner. In kurzer Zeit lassen sich damit sehr passable Lieder in allerlei Varianten und Spielarten erzeugen. Die Rockversion war zu wild und Irish Folk sowie Elektro swing etwas extravertiert, daher sei dem geneigten Leser die ruhigere Volksversion kredenzt. Zur Auflockerung ist das Ganze mit einer Slideshow aus Location und Partyfotos unterfüttert.

Gen3 Pelletizer final

Da sind wir auch schon bei der finalen Version angekommen. Die Elektronik sitzt nun vibrationsgeschützt in einem separaten Gehäuse. In dem Zuge kam direkt ein Ein/Aus-Schalter dabei. Immer den Netzstecker ziehen war dann doch lästig. Der Schrittmotor für den Filamenteinzug bleibt mit dem neuen Treiberbaustein im unteren Temperaturbereich. Bei dem Schneidrohr sind die Hitzeprobleme ebenfalls abgestellt. Hier hat geholfen den inneren Durchmesser sowie die Länge zu erhöhen. Das Gerät ist zwar noch auf dem Prüfstand, hat sich aber in der Zwischenzeit durch die Gesamte Produktionsmenge des Extruders gefressen und damit den Dauerlauftest bestand. Bei der Nächsten Gelegenheit findet der Gerät dann seinen Platz an der Werkbank.

GameDev: Kim & Marvin

Diesmal hat sich der Coding Großmeister Epyx seinen eigenen RetroKlassiker von 2002 für ein Rework zur Brust genommen. Kim & Marvin 2 wartet mit einem intensiven Gameplay, verschiedenen Waffen und einer Hommage an alte Klassiker wie Space Invaders auf. Wer aus dem Makerspace-Umfeld kommt, erkennt in der anfänglichen Wahl des Game-Charakter das ein oder andere bekannte Konterfei. Insgesamt ein schönes flüssiges Spiel welches man am besten mit mehreren Spielern in entspannter Atmosphäre als Entrée für längere Spielesessions verköstigt. Man huldige dem Ersteller mit einem DOWNLOAD und einem Eintrag in der online HighScore.

Pelletizer Gen3

So, der Pelletizer geht in die dritte Iteration. Das Gen2-Tischgerät war ganz nett, allerdings etwas unpraktisch wenn man das zerkleinerte Material direkt in einem Behälter auffangen wollte. In der Dritten Runde wurde der Aufbau daher noch weiter eingedampft, so das von der eigentlich Einheit nur noch das Zerkleinerungswerkzeug mit Anschlußstück übrig ist. Montieren lässt sich das Gerät nun ganz einfach an einem Ausleger unserer Werkzeugwand. Komplett ausgegoren ist das Design allerdings noch nicht. Die L298N H-Brücke, welche als Schrittmotor Treiber Verwendung findet muss noch aufgrund leichter Hitzeprobleme gegen einen TB6600 ersetzt werden. Zudem bietet es sich aufgrund von Vibrationen an, die Elektronik in eine separates Gehäuse zu überführen. Tja, und das Metallrohr in dem die Schneide rotiert muss für einen ruhigeren Lauf noch etwas abgedreht werden. Also noch geringfügig Nacharbeit😁 Trust me, I’m Engineer.

Recyclingcafe Frontbereich

Der Frontbereich wurde um zwei Raumtrenner-Regale ergänzt, so daß sich nun ein zur Werkstatt abgegrenzter Bereich mit Sitzgelegenheiten nutzen lässt. Vorher standen die Besucher immer etwas verloren quasi direkt neben den Maschinen mitten im Raum. Nun kann man sich erst mal etwas zu den Exponaten wie geschredderte Flakes, Platten aus Recyclingmaterial oder Frästeile erzählen lassen, sich ein Kaltgetränk schnappen, um dann in den eigentlichen Werkstattbereich vorzudringen. Zudem wurde ein Teil der freien Regalfläche direkt von Vereinsmitgliedern für Retrokonsolen okkupiert, womit wir demnächst kleinere Retro-Gaming Events ausrichten werden.

Sachspenden

Die drei Könige aus dem Morgenland folgten dem Stern und brachten schöne Gaben. JBTEX war durch Zufall bei einer Wohnungsauflösung und konnte einen Katalytofen, welcher nun Halle2 befeuert, sowie ein Regal, welches die vorhandenen Raumtrenner perfekt ergänzt, abgreifen . Mütze ersetzte den vorhanden und ziemlich abgerockten Bierschemel durch ein besser erhaltenes Model. Grosch viel ein tief entladener Batteriespeicher in die Hände, welchen wir in Frankensteinmanier zerlegen werden um ihn dann mit den verbliebenen intakten Zellen neu aufzubauen.

StartUp: ECONIC FURNITURE

Als gemeinnütziger Verein ist es natürlich schön zu sehen, wenn aus dem anfänglichen ehrenamtlichen Engagement bei einem Studentenprojekt, eine neue StartUp Gründung erwächst. Nach der Herstellung erster Prototypen und dem Belegen des ersten Platzes beim HSD-Ideenwettbewerb arbeitet das vierköpfige Team von Econic nun an weiteren Produkten. Stay Tuned !

Econic Furniture – individuelle Möbel aus Kunststoffabfällen


Gen2 RFID Zugangssystem

So, auch das Zugangssystem für die Maschinen in der Werkstatt erreicht die nächste Iterationsstufe. Das klobige Gehäuse wurde durch ein kompaktes Tischgehäuse mit innen liegendem Kartenleser und Anschlussleitung auf der Rückseite ersetzt. Die vor-verdrahtete Elektronik schiebt man einfach auf Haltestege der Bodenplatte und clipst diese dann in das Gehäuse ein. Damit einfällt das fummelige aufschrauben der Komponenten auf Grid und Gehäuse.

Open Source Release: Pelletizer Gen2

Die Gen1 Version war ganz nett wenn man nur ein paar Meter Filament zerkleinern musste. Fällt allerdings rollenweise Material an, wird das Vorhaben schon etwas langwierig. Die nächste Iteration erweitert die Schneideinheit, welche vorher in einen Akkuschrauber eingespannt wurde, um einen eigenen Antriebsmotor. Die Zuführung von Hand weicht einem automatischen Einzug mittels Schrittmotor. Jeweils befeuert durch eine eigene Ansteuer-Elektronik. Mit dem Setting lässt sich relativ feines Granulat erzeugen, welches bereits Mundegerecht für den Einsatz im Extruder ist. Gen2 on Github

Open Source release: Xtruder Line Messuhr

Mit der Messuhr lässt sich kontinuierlich die Dicke des extrudierten Filaments ermitteln. Im Entwicklungsstand Gen1 ist sie nun soweit das Licht der Öffentlichkeit erblicken zu können. Das Design ist funktional gehalten, das Gehäuse bzw. die Aufnahme für die Messuhr lässt sich ohne Support als Ganzes im 3D Drucker herstellen. Ansonsten werden noch 6 Kugellager / Schrauben und zwei Rundstangen benötigt. Die beiden optionalen Seiten- Elemente beruhigen den Durchlauf des Filaments.

Open Source Release: Pelletizer

So die Herren, bei der vorherigen Version durchschlug das Filament noch das Gehäuse. Die erste Intention war natürlich, komm mach das Teil komplett aus Alu. Das heißt aber wieder Rohmaterial besorgen, zeichnen, messen, ausrichten, Fräsen in verschiedenen Aufspannungen….. kurzum, viel Aufwand. Attraktiver erschien daher der Lösungsansatz mit einem Stück Präzisionsrohr. Von daher wurde das Gehäuse als 3D Druck beibehalten, modifiziert und ein Stück Rohr eingesetzt in welchem sich der Schneidkopf dreht. In Sachen Aufwand deutlich geringer. Einziger Makel ist, daß der Schaft möglichst gerade und lastfrei eingespannt werden muss, da sonst der Schneidkopf an der Rohrwand reibt. Zur Not kann man sich das Teil aber auch einfach zehn Minuten einschleifen lassen. Da diese Version Gen1 durchaus alltagstauglich ist wurden die Pläne auf unserem GitHub Open Source veröffentlicht.

TSA X-Mas Meeting

Das alljährliche feucht fröhliche Weihnachtstreffen im Wuppertaler Brauhaus. Wie immer, zwischen den Trinkpausen, ein reger Austausch und nerdiger Tech-Talk. Für die Veranstaltung codeten Epyx und Spider Jerusalem eigens einen C64 Partyscroller in welchem sich die Gäste mit Textpassagen verewigen konnten.

Feldtest neues Schredder Sieb

Wie verhält sich das neue Sieb mit dem kleineren Lochdurchmesser im Praxiseinsatz. Gar nicht mal schlecht würde ich sagen. Erster Versuch mit grobem PLA-Granulat welches nach einem Durchgang bereits deutlich an Flake-Grösse verloren hatte, soweit okay. Der zweite Versuch dann mit 3D-Druck Resten aus PLA die sich ebenfalls gut zerkleinern ließen. Die Mengenleistung war dann doch nicht so grottig wie anfangs befürchtet. Für den direkt-Einsatz im Extruder eignen sich die Flakes allerdings immer noch eher eingeschränkt. Zumindest kann man durch heraussieben Material für Testreihen extrahieren. Um richtig steil zu gehen und vorzügliche Feinkost an den Extruder verfüttern zu können, seh‘ ich aber eher noch eine zweite Schredder-Stufe mit anderer Drehzahl und Schneidgeometrie.

Feldtest Pelletizer

Härtetest für den Beißer. Volle Drehzahl und Alles reinsemmeln was geht. Im Ergebnis ist die kleinen Version dann doch am besten. Das 3mm Filament konnte der Kleine ebenfalls besser zerkleinern als sein großer Vorgänger mit anderer Schneidgeometrie. Nur das 3D gedruckte Gehäuse hat es leider zerlegt in dem Schneidreste durch die Außenwand geschlagen sind. Den Grundaufbau kann man aber durchaus beibehalten. Die Nächste Version bekommt ein Metallgehäuse und etwas engere Toleranzen. Dann sollte die Zahnfee vollen Schub geben.

Maschinen_Zugangskontrolle

Um die Berechtigung der Maschinen-Nutzung einfacher zu gestalten, werden nun peu a peu alle relevanten Maschinen mit einer Kontrolleinheit ausgerüstet. Durch anhalten eines RFID-Tags prüft die Einheit die Berechtigung und gibt die Nutzung entsprechend frei. Bei längerer Inaktivität deaktiviert sich die Anlage automatisch. So ist sichergestellt, das nur Personen mit entsprechender Sicherheitsunterweisung Arbeiten ausführen können. Zudem ist es zukünftig via Softwareupdate relativ leicht möglich, Zusatzfunktionen wie Anzeigen von Wartungsintervallen, Nutzungsdauer oder eine Abrechnung der Nutzung zu realisieren. Technisch ist das Ganze wieder mit einem ESP32 Microcontroller und Peripheriegeräten wie RFID-Reader, Schaltrelais, Stromsensor und 1,8″ Display gelöst. Für den ersten, noch etwas klotzigen, Prototypen wurde einfach ein Gehäuse auf das DevLab_Grid geschraubt. Die Gen1-Version sieht dagegen schon etwas eleganter aus. Nach dem letzten Feinschliff wird die erste Einheit in Kürze den Betrieb aufnehmen und parallel dazu als Open_Source Projekt veröffentlicht. Stay tuned.