Open Lab / RecyclingCafe Review

Feucht fröhlicher Open Lab Termin an dem unser neues Vereinsmitglied einige schöne Ausstellungsstücke mitbrachte. El Diablo, eine selbst entworfene 3D Figur welche über 3D Druck manifestiert wurde und auf einem, ebenfalls selbst gefertigten, Unterstand thront. Die Stacheln sind eigens für das Model aus Harz gegossen. Sehr professionell und Detailgetreu wie die Crew fand. Nach dem Bestaunen ging es dann an die Reinigung von alten Konsolen, diesmal nicht als Miniversion, sondern im Original. Die Gehäuse hatte über die Jahre etwas Schmutz angenommen. Im laufe des Tages ging die Besatzung dann zum normalen Makerspace betrieb über, durch das Testen am Schredder ist viel Rohmaterial angefallen welches nun peu a peu in Platten verwandelt wird. An Maschinen, speziell dem Hydraulikantrieb wurde ebenfalls geschraubt und sich natürlich mit Grillgut und einigen Runden Retrogames belohnt.

GameDev: Danger Dennis #2

Endlich haben wir unsere eigene Musik im Spiel! Skyrunner hat sich an die Tasten gesetzt und die ersten Versionen eines Menü-Themes, eines In-Game-Tracks und eines hight-intensity-tune für die letzten 10 Sekunden vor Ablauf der Zeit zusammengestellt. Darüber hinaus gibt es Jingles für den Spielstart, das Erreichen eines neuen Levels, das Spielende und den Verlust eines Lebens. Wir haben eine neue Animation für den Schild hinzugefügt: Wenn er leer ist, blinkt er nur noch, verliert aber auch seine Animation und seinen Farbzyklus. Das ist ein klares visuelles Signal dafür, dass du nicht mehr geschützt bist. Außerdem ertönt, wie erwähnt, 10 Sekunden vor Ablauf der Zeit ein hektischer Warnton, um den Spieler daran zu erinnern, sich zu beeilen. Bevor der Spielecharakter durch die Tür verschwindet , winkt er kurz. Es gibt jetzt insgesamt 7 Level! Das Gimmick mittels Editor von Nutzer erstellte Level einzubauen ist in Planung.

Außerdem wird eine Vorschauversion unseres Spiels, die jeder spielen kann, auf der Cover-CD der nächsten Ausgabe des ZZapp64-Magazins enthalten sein.

RecyclingCafe: Umbau Extruderlinie

Die Extruderlinie wird mobiler. Der Extruder an sich bekommt ein rollbares Untergestell aus übrig gebliebenen Profilen. Das vormals verwendete Blechregal weicht dem Creform des armen Mannes, Holzregalen auf Rollen. Damit lässt sich die Anlage bei Bedarf schnell und variabel aufstellen. Etwas nachteilig ist die Tatsache das man nun erst mal wieder alles neu verdrahten und einstellen muss. Insgesamt aber vorteilhaft für unsere Recycling-Ecke.

Custom Job – Klimaanlage

Ein überraschender Besuch bei Snowman im Outpost „Ice Cave“ von Engine5, der Zuhause ziemlich schwitzte, weil die mobile Klimaanlage mehr Zuwendung brauchte als erwartet. Die Schläuche für Zuluft und Abluft ließen sich nicht ordentlich befestigen, was dazu führte, das man regelmäßig korrigierend eingreifen musste. Das Malheur musste behoben werden ! Dazu filigran die Maße der mobilen Klimaanlage abgenommen und flux ein 15cm Schlauchadapter mit Deckel im CAD entworfen, soll sich während der Wintermonate in den Löchern doch kein Staub ansammeln. Beim zweiten Besuch waren die Teile aus PETG bereits fertig gedruckt. Große Freude kam auf, als Sie im warmen Heim die Schläuche mit Silikon in den Adapter klebten. Die nun effizientere Klimaanlage versah umgehend ihren kühlenden Dienst. Unser Feel good Manager Engine5 dankte dem Konstrukteur Snowman seinen Einsatz mit der Übertragung von 30 Credits.

TSA – BOOM!Party 2025 | C64 Demo | Spliff Rider

Eigentlich von Epyx als kleiner Compo Filler geplant ist das Projekt schnell eskaliert. Snowman klingt sich ein und arbeitet an den Schrift-Sprites, Skyrunner komponiert die Musik und wünscht sich das Thema Reggae, woraufhin thematisch passende Bilder gepixelt und animiert werden. Die restliche Crew steuert Scrolltexte bei. Nach ein paar Tagen hat das Team ein schönes C64 Demo gezaubert. Dehh-mo, seen? Give thanks fi di design, mon.

Retro Konsolen

Der zweite große Vorsitzende hegt eine etwas kurios anmutende Leidenschaft. Er sammelt Miniaturausgaben alter Spielekonsolen. Aus Platzgründen lagern davon sogar relativ viele in der Werkstatt. Schön ausgestellt wird von Zeit zu Zeit eine aus der Verpackung genommen, angespielt, um danach wieder fein säuberlich verstaut zu werden. Nun sind wir ja eher ein Makerspace statt eines Museum, daher dauerte es nicht lange bis die Idee aufkeimte die Replikas praktisch nutzbar zu machen, statt nur zu bestaunen. Wie wäre es, die Geräte direkt einsatzbereit vor einem Bildsichtgerät anspielen zu können ? Dies, hätte einen Hauch von Spielhallen-Flair, wäre aber trotzdem irgendwie knorke. Daher, liebe Gemeinde, wurde der erste Schritt begangen und mit der Anfertigung von Tisch-Stationen begonnen……

Neue Sachspenden

Die Werkstatt erblüht erneut als Zufluchtsort für Gebrauchtartikel, welche in ihrer zweiten Lebenshälfte neue Bestimmung finden. Eine milde Gabe erreichte uns in Form von großen Regalen aus einer Haushaltsauflösung, welche zukünftig als praktische Raumtrenner dienen. Zudem fand ein ausgedientes aber neuwertiges Grillbesteck den Weg in die heiligen Hallen, perfekt für unsere Grillleidenschaft. Die Möglichkeit zur Erzeugung von Schalldruck verbessert sich zukünftig durch Standlautsprecher und einen Verstärker. Sehr schön, besten Dank an die edlen Spender.

Schallplatten Produktion DJ N-4ceR & TSA Friends

Durch Hitze geformte Vinylrohlinge erhalten unter Pressdruck ihr Prägemuster des Master-Stempel. In den Rillen, codiert durch mikroskopische Erhebungen und Täler, ein musikalisches Kunstwerk, feinstes kreatives Liedgut. Eine zarte Nadel liste die Spuren aus, verwandelt sie in Klang und berührt die Seele der Hörer.

6040 Fräse – neue Wasserpumpe

Der nächste 6040 Umbau, diesmal zieht Don nach und tauscht die laute Membranpumpe gegen eine kleine Tauchpumpe. Allerdings verträgt der neue Wasserschöpfer nur 12V DC statt volle Netzspannung. Daher war der erste Ansatz sich einfach an die entsprechenden Ausgänge der Steuerung anzuzecken, doch der onBoard DCDC Wandler streckte im Dauerbetrieb die Gliedmaßen von sich. Zum Glück lag noch ein kleines 12V Netzteil in der Ecke welches perfekt in den Bauraum der Steuerung passte. Zwei drei Käbelchen umgeklemmt und schon gings los. Die nächste Hürde war dann noch der Durchmesser des Pumpenanschluss zu dem der Wasserschläuche. An der Stelle schaffte eine kleiner Adapter aus dem Drucker Abhilfe. Ansonsten kam bei diesem Umbau auch wieder ein Kanister als Vorratsbehälter zum Einsatz, allerdings nicht mit schöner Leitungsdurchführung sondern mit einer einfachen Kabelverschraubung. Naja, Hautpsache läuft.