Während der Projektsession herrscht lebhaftes Treiben. Auf der großen Werkbank montiert und testet unser neues Vereinsmitglied maka36 Zykloidgetriebe . Ein paar Schritte weiter, an der Ständerbohrmaschine, baut Don an einem Antrieb für die Automatisierung der Hydraulikpresse. Direkt daneben bringt Amitac an der Drehbank Getriebeeinsätze präzise auf Maß. Auch wenn es auf den ersten Blick nach Arbeit aussieht, gemeinschaftlich an Projekten Arbeiten, sich über den Fortschritt austauschen und Ergebnisse diskutieren macht tatsächlich mega Laune. Nach getaner Arbeit freut sich die Crew, das eigene Projekt wieder ein Stück nach vorne gebracht zu haben und belohnt sich mit ein paar entspannten Runden an den Retrokonsolen und leckerem Grillgut.
Feucht fröhlicher Open Lab Termin an dem unser neues Vereinsmitglied einige schöne Ausstellungsstücke mitbrachte. El Diablo, eine selbst entworfene 3D Figur welche über 3D Druck manifestiert wurde und auf einem, ebenfalls selbst gefertigten, Unterstand thront. Die Stacheln sind eigens für das Model aus Harz gegossen. Sehr professionell und Detailgetreu wie die Crew fand. Nach dem Bestaunen ging es dann an die Reinigung von alten Konsolen, diesmal nicht als Miniversion, sondern im Original. Die Gehäuse hatte über die Jahre etwas Schmutz angenommen. Im laufe des Tages ging die Besatzung dann zum normalen Makerspace betrieb über, durch das Testen am Schredder ist viel Rohmaterial angefallen welches nun peu a peu in Platten verwandelt wird. An Maschinen, speziell dem Hydraulikantrieb wurde ebenfalls geschraubt und sich natürlich mit Grillgut und einigen Runden Retrogames belohnt.
Endlich haben wir unsere eigene Musik im Spiel! Skyrunner hat sich an die Tasten gesetzt und die ersten Versionen eines Menü-Themes, eines In-Game-Tracks und eines hight-intensity-tune für die letzten 10 Sekunden vor Ablauf der Zeit zusammengestellt. Darüber hinaus gibt es Jingles für den Spielstart, das Erreichen eines neuen Levels, das Spielende und den Verlust eines Lebens. Wir haben eine neue Animation für den Schild hinzugefügt: Wenn er leer ist, blinkt er nur noch, verliert aber auch seine Animation und seinen Farbzyklus. Das ist ein klares visuelles Signal dafür, dass du nicht mehr geschützt bist. Außerdem ertönt, wie erwähnt, 10 Sekunden vor Ablauf der Zeit ein hektischer Warnton, um den Spieler daran zu erinnern, sich zu beeilen. Bevor der Spielecharakter durch die Tür verschwindet , winkt er kurz. Es gibt jetzt insgesamt 7 Level! Das Gimmick mittels Editor von Nutzer erstellte Level einzubauen ist in Planung.
Außerdem wird eine Vorschauversion unseres Spiels, die jeder spielen kann, auf der Cover-CD der nächsten Ausgabe des ZZapp64-Magazins enthalten sein.
Im Keller hängt eine schöne runde Meßuhr der Wuppertaler Stadtwerke welche kontinuierlich den Zustrom des flüssigen Nasses in das heimische Leitungssystem taxiert. Wäre es nicht wundervoll den Messwert in das Heimautomatisierungs- Dashboard integrieren zu können ? Diesen Gedankengang hatten auch schon Andere, deshalb muss man in der Sache das Rad auch nicht neu erfinden. Das Zauberwort heisst: AI-on-the-Edge. Bei dem Projekt wurde ein ESP32 mit einer Kamera kombiniert und das Elektronenhirn mit einem sehr kompakten neuronalen Netz programmiert, welches ausreicht um auf dem Kamerabild Zählerstände interpretieren zu können. Einrichten und Bedienen lässt sich das Ganze unter Ausnutzung des ESP eigenen WifiChip welcher nach dem Verbinden mit einem AcessPoint einen Webserver aufspannt und somit einfach über Wlan mittels Web-Browser eine Beutzerseite anzeigt. Riesiger Leistungsumfang wenn man die begrenzten Ressourcen des Platinenrechners bedenkt. Naja, jedefalls benötigt man zu seinem Glück noch einen Adapter um ‚der Gerät‘ über dem Wasserzähler zu platzieren. Auch an der Stelle gibt es vorgefertigte Dateien welche man direkt an den 3D Drucker verfüttern kann. Danach alles montieren, sich anschließend mit einem Bierchen für anderer Leut‘ Arbeit belohnen und den Datenstrom aufs Dashboard leiten. MEGA
Die Extruderlinie wird mobiler. Der Extruder an sich bekommt ein rollbares Untergestell aus übrig gebliebenen Profilen. Das vormals verwendete Blechregal weicht dem Creform des armen Mannes, Holzregalen auf Rollen. Damit lässt sich die Anlage bei Bedarf schnell und variabel aufstellen. Etwas nachteilig ist die Tatsache das man nun erst mal wieder alles neu verdrahten und einstellen muss. Insgesamt aber vorteilhaft für unsere Recycling-Ecke.
Kleines Game welches derzeit von dem VD Team für den Amiga entwickelt wird. Epyx beteiligt sich an der party und portiert das Spiel parallel auf den C64. Derzeit erstmal mit Platzhalter Soundtrack, drei Levels und eine Art von Gegner.
Ein überraschender Besuch bei Snowman im Outpost „Ice Cave“ von Engine5, der Zuhause ziemlich schwitzte, weil die mobile Klimaanlage mehr Zuwendung brauchte als erwartet. Die Schläuche für Zuluft und Abluft ließen sich nicht ordentlich befestigen, was dazu führte, das man regelmäßig korrigierend eingreifen musste. Das Malheur musste behoben werden ! Dazu filigran die Maße der mobilen Klimaanlage abgenommen und flux ein 15cm Schlauchadapter mit Deckel im CAD entworfen, soll sich während der Wintermonate in den Löchern doch kein Staub ansammeln. Beim zweiten Besuch waren die Teile aus PETG bereits fertig gedruckt. Große Freude kam auf, als Sie im warmen Heim die Schläuche mit Silikon in den Adapter klebten. Die nun effizientere Klimaanlage versah umgehend ihren kühlenden Dienst. Unser Feel good Manager Engine5 dankte dem Konstrukteur Snowman seinen Einsatz mit der Übertragung von 30 Credits.
nix geht mehrMaß nehmenStutzen druckenmhhhhhh, einklebenLe Voila
Am Wallfahrtsort des Makertums zelebrierten Bastler, Coder und Visionäre in ausgelassener Runde das alljährliche Geburtstagsevent des zweiten großen Vorsitzenden. Auf dem kargen Werkstattgelände erstrahlte der Makerspace als Bastion der Gemeinschaft. LEDs tauchten den Raum in warmes Licht, während Beats aus den alten Lautsprechern die Menge massierten. Die Tafel bog sich unter liebevoll zubereitetem Genuss: Anis Destillat, vergorener Gerstensaft, duftendes, mit Liebe gefertigtes Gebäck sowie cremiges Tiramisu, saftiges Grillgut und eine erlesen Auswahl aus dem Kräutergarten. Zwischen dem wilden Partytrubel fanden die Feierwilligen bei Kultspielen wie Solaris oder Mario-Kart an einer der Retro-Konsolen Entspannung, während Gelächter und Jubel durch den Raum schallten. Möge der alte Daimler ewig weiterlaufen.
Die integration der retro Minikonsolen in den 10Vorne Bereich des Makerspace schreitet voran. Im Regal lagen noch drei alte Monitore die sich mit einem Metallwinkel relativ einfach unter dem Fenster befestigen ließen. Dann noch Kabeldurchführungen in den Tisch gebohrt und schon ist das Nest für den C64, Atari Mini und Sega Megadrive bereit. Das Mediengestell ebenfalls leicht modifiziert, die Ablagefläche nach unten versetzt und an Front sowie Rückseite jeweils 1 zusätzlichen Fernseher montiert. Der Amiga 500 und der NES schmiegen sich sanft in ihr neues Gemach. Flankiert wird das Ganze mit einem Boxenpaar inklusive Verstärker. Die Halterungen der Konsolen sind 3D Druck, das Mediengestell aus alten Serverprofilen, die Monitore lagen noch in der Werkstatt rum und Fernseher sowie Hifi Anlage wurden sehr günstig gebraucht geschossen. Also mal wieder ne maximal low cost Lösung. Für die Werkstatt reichts 🙂
Projektfortsetzung zur Vermeidung des Durchgarens im Dachgeschoss. Wir erinnern uns, im ersten Step wurde ein Wanddurchbruch für die warme Abluft des Klimageräts gesetzt. Dies brachte schon mal eine angenehme Raumtemperatur, allerdings mit dem Nebeneffekt einer gewissen Geräuschemission. Warum also nicht gleich ‚der Gerät‘ in die angrenzende Kammer hinter der Wand verfrachten und statt warme Luft raus, nun kalte Luft hereinblasen. Die einzige Hürde bei dem Vorhaben, an der Front des Klimageräts ist kein Schlauchstutzen vorhanden. Also den Meßschieber aus der Schublade gekramt und die Messwerte in ein digitales Model übertragen, mit hilfe dessen sich nach einiger Zeit im 3D Drucker ein Anschlußstück manifestiert. Montiert, Schlauch angeschlossen und schon erfüllt wohltuende kalte Luft den Raum.
Na, wer erinnert sich noch an den AOL Handshake bei der Einwahl in den Zentralrechner von Zion mittels Telefonleitung und Modem ? Den Tracker angeschmissen und den Dial-Up mit Drum & Base unterlegt, so lässt sich die inneren musikalische Kreativität zum Ausdruck bringen. Veröffentlicht wurde der Track von Jüngling mickaleus auf der diesjährigen black valley party
Ein Name, der Nostalgikerherzen höherschlagen lässt wie ein SID-Chip in voller Lautstärke! Als Commodore 1987 dieses Wunderwerk der Technik auf die Welt losließ, war es, als hätte jemand die Zukunft in ein cremefarbenes Gehäuse mit Tastatur gepackt. Mit seinen 512 KB RAM (ja, Kilobyte!) und dem mächtigen Motorola 68000-Prozessor war der Amiga 500 der Rockstar der Heimcomputer. Wer braucht schon einen PC, wenn man einen Amiga hat, der Spiele, Demos und Musik in einer Farbenpracht aus 4096 Tönen auf den Bildschirm zaubert?
Der Amiga war mehr als ein Computer – er war ein Lebensgefühl. Samstagnachmittage verbrachte man damit, Floppydisks mit Lemmings oder Turrican zu füttern, während der Diskettenlaufwerk-Sound wie ein Traktor durchs Kinderzimmer tuckerte. Der Joystick wurde zum treuen Begleiter, auch wenn er nach stundenlangem Speedball 2 fast in der Hand zerbröselte. Und wer erinnert sich nicht an die legendäre Workbench? Blau, funktional und mit einem Hauch von „Ich bin ein Profi“-Flair – selbst wenn man nur Paint-ähnliche Kunstwerke in Deluxe Paint malte.
Was den Amiga 500 so besonders machte, war seine Vielseitigkeit. Spiele? Klar, Shadow of the Beast ließ Augen blitzen und Ohren staunen. Musik? Tracker-Software wie ProTracker machte jeden Teenager zum Bedroom-DJ. Und die Demoszene! Oh, diese Demos! Bunte Sinuswellen, rotierende 3D-Würfel und Effekte, die man einem 7-MHz-Rechner nie zugetraut hätte. Der Amiga war der Beweis: Man braucht kein NASA-Budget, um Magie zu schaffen.Heute? Der Amiga 500 ist ein Relikt, das in Vitrinen oder auf Retro-Messen glänzt. Manche basteln noch an ihren Geräten, erweitern sie mit SD-Karten-Adaptern oder HDMI-Ausgängen, als wollten sie sagen: „Alter, ich bin immer noch cool!“ Und das ist er. Der Amiga 500 war nicht nur Technik – er war ein Tor zu einer Ära, in der man mit einer Diskette und einem Traum die Welt erobern konnte. Also, Staub wischen, Diskette einlegen und ab in die 80er! Eine Retro Mini Version der Legende steht im Makerspace für Zeitreisen bereit !
Der zweite große Vorsitzende hegt eine etwas kurios anmutende Leidenschaft. Er sammelt Miniaturausgaben alter Spielekonsolen. Aus Platzgründen lagern davon sogar relativ viele in der Werkstatt. Schön ausgestellt wird von Zeit zu Zeit eine aus der Verpackung genommen, angespielt, um danach wieder fein säuberlich verstaut zu werden. Nun sind wir ja eher ein Makerspace statt eines Museum, daher dauerte es nicht lange bis die Idee aufkeimte die Replikas praktisch nutzbar zu machen, statt nur zu bestaunen. Wie wäre es, die Geräte direkt einsatzbereit vor einem Bildsichtgerät anspielen zu können ? Dies, hätte einen Hauch von Spielhallen-Flair, wäre aber trotzdem irgendwie knorke. Daher, liebe Gemeinde, wurde der erste Schritt begangen und mit der Anfertigung von Tisch-Stationen begonnen……
Die Werkstatt erblüht erneut als Zufluchtsort für Gebrauchtartikel, welche in ihrer zweiten Lebenshälfte neue Bestimmung finden. Eine milde Gabe erreichte uns in Form von großen Regalen aus einer Haushaltsauflösung, welche zukünftig als praktische Raumtrenner dienen. Zudem fand ein ausgedientes aber neuwertiges Grillbesteck den Weg in die heiligen Hallen, perfekt für unsere Grillleidenschaft. Die Möglichkeit zur Erzeugung von Schalldruck verbessert sich zukünftig durch Standlautsprecher und einen Verstärker. Sehr schön, besten Dank an die edlen Spender.
Durch Hitze geformte Vinylrohlinge erhalten unter Pressdruck ihr Prägemuster des Master-Stempel. In den Rillen, codiert durch mikroskopische Erhebungen und Täler, ein musikalisches Kunstwerk, feinstes kreatives Liedgut. Eine zarte Nadel liste die Spuren aus, verwandelt sie in Klang und berührt die Seele der Hörer.
Der nächste 6040 Umbau, diesmal zieht Don nach und tauscht die laute Membranpumpe gegen eine kleine Tauchpumpe. Allerdings verträgt der neue Wasserschöpfer nur 12V DC statt volle Netzspannung. Daher war der erste Ansatz sich einfach an die entsprechenden Ausgänge der Steuerung anzuzecken, doch der onBoard DCDC Wandler streckte im Dauerbetrieb die Gliedmaßen von sich. Zum Glück lag noch ein kleines 12V Netzteil in der Ecke welches perfekt in den Bauraum der Steuerung passte. Zwei drei Käbelchen umgeklemmt und schon gings los. Die nächste Hürde war dann noch der Durchmesser des Pumpenanschluss zu dem der Wasserschläuche. An der Stelle schaffte eine kleiner Adapter aus dem Drucker Abhilfe. Ansonsten kam bei diesem Umbau auch wieder ein Kanister als Vorratsbehälter zum Einsatz, allerdings nicht mit schöner Leitungsdurchführung sondern mit einer einfachen Kabelverschraubung. Naja, Hautpsache läuft.